Laut France Invest hat französisches Private-Equity-Kapital in der Vergangenheit über einen Zeitraum von zehn Jahren eine durchschnittliche Netto-Innenrendite (IRR) von 13,3 % pro Jahr erzielt.
Private Equity: Wie lässt sich das Verhältnis zwischen Rendite und Risiko analysieren?
Die historischen Wertentwicklungen von Private Equity lassen sich nicht verstehen, ohne die damit verbundenen Risiken zu berücksichtigen. Erfahren Sie, warum Illiquidität, die Auswahl der Fondsmanager und der Anlagehorizont eine entscheidende Rolle bei der Analyse des Risiko-Rendite-Verhältnisses spielen.
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Zum Vergleich: Der CAC 40 verzeichnete im gleichen Zeitraum eine annualisierte Rendite von etwa 7 bis 8 %. Diese Zahlen erklären, warum institutionelle Anleger – von Pensionsfonds bis hin zu Staatsfonds – ihr Engagement in den privaten Märkten in den letzten zwei Jahrzehnten schrittweise ausgebaut haben.
Doch welche Rendite kann man von Private Equity tatsächlich erwarten? Die Antwort lässt sich nicht einfach mit einer Zahl beantworten. Die erzielten Wertentwicklungen hängen von zahlreichen Faktoren ab: der Anlagestrategie, der Qualität der Fondsmanager, dem Jahrgang der Investition, dem wirtschaftlichen Umfeld oder auch der Haltedauer. Vor allem lassen vergangene Wertentwicklungen niemals Rückschlüsse auf zukünftige Wertentwicklungen zu.
Dieser Artikel analysiert die von France Invest, Cambridge Associates, McKinsey und anderen führenden Akteuren veröffentlichten historischen Daten, um zu verstehen, was die langfristigen Wertentwicklungen von Private Equity aussagen. Er erläutert zudem, warum diese Anlageklasse heute einen strategischen Platz in den Portfolios institutioneller Anleger einnimmt und welche Hauptfaktoren die beobachteten Renditen beeinflussen.
Wichtig
Die in diesem Artikel dargestellten Daten sind ausschließlich historischer Natur und dienen ausschließlich zu Bildungszwecken. Sie stellen weder eine Garantie noch eine Prognose für zukünftige Wertentwicklungen dar. Jede Anlage in Private Equity birgt insbesondere das Risiko eines Kapitalverlusts und das Risiko der Illiquidität.
Welche Rendite kann man von Private Equity erwarten?
Historische Daten zeigen, dass bestimmte Private-Equity-Strategien über einen langen Zeitraum IRR zwischen 10 % und 15 % pro Jahr erzielt haben, wobei die Fonds des ersten Quartils laut Cambridge Associates, France Invest und Pitchbook teilweise noch höhere Werte erreichten. Diese Wertentwicklungen variieren jedoch stark je nach Strategie, Fondsmanager, Investitionsjahrgang und Marktbedingungen. Sie stellen keine Garantie für zukünftige Wertentwicklungen dar.
Das Wichtigste auf einen Blick
Die Rendite von Private Equity lässt sich erst auf lange Sicht beurteilen, in der Regel über einen Zeitraum von acht bis zwölf Jahren. Sie hängt weniger von den täglichen Marktschwankungen ab als vielmehr von der Fähigkeit der Verwaltungsgesellschaften, in den von ihnen betreuten Unternehmen Wert zu schaffen.
Warum spielt die Rendite im Private-Equity-Bereich eine zentrale Rolle?
Wenn ein Anleger erwägt, einen Teil seines Vermögens in Private Equity zu investieren, dreht sich die erste Frage natürlich um die potenzielle Rendite. Im Gegensatz zu börsennotierten Anlagen lässt sich die Wertentwicklung jedoch nicht losgelöst von der Anlagedauer, der Liquidität und der verfolgten Strategie analysieren.
Bei Private Equity geht es darum, nicht börsennotierte Unternehmen mit dem Ziel der langfristigen Wertschöpfung zu finanzieren. Das Kapital ist in der Regel acht bis zwölf Jahre lang gebunden, während die Verwaltungsgesellschaften das Wachstum der Unternehmen bis zu deren Veräußerung begleiten. Dieser zeitliche Rahmen erklärt, warum sich die Leistungskennzahlen von denen unterscheiden, die an den börsennotierten Märkten verwendet werden.
Institutionelle Anleger streben daher nicht nur eine hohe Rendite an. Sie bewerten auch die Fähigkeit von Private Equity, ein Portfolio zu diversifizieren, Zugang zu nicht börsennotierten Unternehmen zu erhalten und Wertsteigerungsfaktoren zu generieren, die weniger von den täglichen Schwankungen der Finanzmärkte abhängig sind.
Eine Anlageklasse, die darauf ausgelegt ist, langfristig Wert zu schaffen
Private Equity basiert eher auf einer industriellen als auf einer finanziellen Logik. Nach der Übernahme eines Unternehmens unterstützen die Verwaltungsgesellschaften die Führungskräfte dabei, das Wachstum zu beschleunigen, die Unternehmensführung zu stärken, Akquisitionen zu finanzieren oder die betriebliche Effizienz zu verbessern. Die Wertschöpfung resultiert somit in erster Linie aus der schrittweisen Umgestaltung des Unternehmens und weniger aus der Entwicklung der Märkte.
Dieser Ansatz erklärt, warum die durchschnittliche Haltedauer einer Beteiligung oft zwischen vier und sieben Jahren liegt, während die Laufzeit eines Fonds in der Regel zehn Jahre beträgt, wobei je nach Marktbedingungen Verlängerungen möglich sind.
Andere Erwartungen als an den börsennotierten Märkten
Im Gegensatz zu Anlegern in börsennotierte Aktien verfolgen Private-Equity-Anleger die Wertentwicklung ihrer Anlagen nicht täglich. Die Unternehmen werden in regelmäßigen Abständen nach anerkannten Methoden bewertet und nicht kontinuierlich wie an den Finanzmärkten.
Diese Besonderheit verändert die Wahrnehmung von Risiko und Wertentwicklung. Institutionelle Anleger legen den Schwerpunkt auf eine Analyse, die auf der langfristigen Wertschöpfung basiert, und nicht auf kurzfristigen Schwankungen. Dieser Ansatz trägt dazu bei zu erklären, warum Private Equity heute einen immer größeren Stellenwert in den strategischen Portfolios vieler Pensionsfonds, Versicherungsgesellschaften und Staatsfonds einnimmt.
Was zeigen die historischen Wertentwicklungen im Bereich Private Equity?
Die historischen Wertentwicklungen im Private-Equity-Bereich werden regelmäßig von führenden Instituten wie France Invest, Cambridge Associates, MSCI Private Capital, Bain & Company oder auch McKinsey & Company analysiert. Trotz teilweise unterschiedlicher Methodiken kommen ihre Untersuchungen zu einer gemeinsamen Feststellung: Bestimmte Private-Equity-Strategien haben in der Vergangenheit über lange Anlagehorizonte hinweg annualisierte Renditen erzielt, die über denen vieler traditioneller Anlageklassen lagen.
Diese Feststellung erklärt zum Teil, warum institutionelle Anleger seit Beginn der 2000er Jahre ihren Anteil an den privaten Märkten schrittweise erhöht haben. Das bedeutet jedoch nicht, dass Private Equity die börsennotierten Märkte systematisch übertrifft. Die erzielten Renditen hängen insbesondere von der Anlagestrategie, dem Fondsmanager, dem Jahrgang und dem wirtschaftlichen Umfeld ab.
Die über einen Zeitraum von zwanzig Jahren beobachteten Wertentwicklungen
Diese Ergebnisse spiegeln eine Wertschöpfung wider, die langfristig durch das Wachstum der finanzierten Unternehmen und nicht allein durch die Entwicklungen an den Finanzmärkten erzielt wurde.
Historische Outperformance gegenüber mehreren wichtigen Aktienindizes
20 Jahre
CAC 40 (Größenordnung)
7 bis 8 %
Langfristig
Weltweite Aktien (MSCI World)
Je nach Zeitraum unterschiedlich
Langfristig
Die dargestellten Wertentwicklungen entsprechen historischen Daten, die von den genannten Institutionen veröffentlicht wurden. Sie stellen weder eine Garantie noch eine Prognose für zukünftige Wertentwicklungen dar.
Anhand dieser Vergleiche lässt sich das historische Potenzial von Private Equity einschätzen, wobei zu beachten ist, dass private und börsennotierte Märkte auf unterschiedlichen Bewertungsmechanismen beruhen. Nicht börsennotierte Unternehmen werden nicht täglich notiert, und die Wertentwicklung wird über längere Anlagehorizonte bewertet.
Die Renditen variieren je nach Private-Equity-Strategie stark
Der Bereich Private Equity umfasst mehrere Marktsegmente, die sich durch unterschiedliche Renditeprofile auszeichnen. Es wäre daher zu kurz gegriffen, die Rendite von Private Equity als einheitliche Größe zu betrachten.
Buyout-Fonds, die in etablierte Unternehmen investieren, um deren Wachstum zu beschleunigen, stellten in der Vergangenheit das größte Marktsegment dar und erzielten über einen langen Zeitraum hinweg solide Renditen.
Im Gegensatz dazu weist das Venture Capital, das auf die Finanzierung innovativer Start-ups ausgerichtet ist, eine wesentlich größere Streuung auf. Einige Investitionen können hohe Bewertungsmultiplikatoren erzielen, während andere zu einem vollständigen Verlust des investierten Kapitals führen können.
Zwischen diesen beiden Ansätzen verfolgen Strategien wie Growth Equity, Sekundärmarktinvestitionen oder private Infrastrukturinvestitionen unterschiedliche Ziele, die sich durch spezifische Haltedauern, Risikoprofile und Wertsteigerungsfaktoren auszeichnen.
Diese Vielfalt erklärt, warum institutionelle Anleger in der Regel diversifizierte Portfolios aufbauen, die sich auf verschiedene Strategien, verschiedene geografische Regionen und verschiedene Anlagehorizonte verteilen.
Warum sollten historische Wertentwicklungen mit Vorsicht interpretiert werden?
Die historischen Wertentwicklungen sind ein nützlicher Indikator für die Analyse einer Anlageklasse, können jedoch nicht ohne Berücksichtigung ihres Kontexts interpretiert werden.
Erstens werden nicht börsennotierte Unternehmen in regelmäßigen Abständen nach anerkannten fachlichen Standards bewertet, im Gegensatz zu börsennotierten Aktien, deren Kurs sich ständig ändert. Dieser Unterschied verringert die scheinbare Volatilität der Portfolios, ohne das zugrunde liegende wirtschaftliche Risiko zu beseitigen.
Zweitens können die Leistungsindikatoren von Studie zu Studie variieren. In einigen Veröffentlichungen werden IRR , andere IRR , Multiplikatoren des investierten Kapitals (MOIC) oder auch firmeneigene Indizes. Auch Gebühren, Währungen, Anlageuniversen und die untersuchten Zeiträume können die Ergebnisse beeinflussen.
Schließlich zeichnet sich Private Equity durch eine starke Streuung der Wertentwicklungen zwischen den Fondsmanagern aus. Die von Preqin und Cambridge Associates veröffentlichten Daten zeigen, dass die Fonds des ersten Quartils in der Vergangenheit deutlich bessere Ergebnisse erzielt haben als die Fonds mit der schwächsten Wertentwicklung. Diese Streuung ist deutlich höher als an den börsennotierten Märkten und unterstreicht die Bedeutung der Auswahl der Managementteams.
Das Wichtigste auf einen Blick
Die historischen Daten zeigen, dass bestimmte Private-Equity-Strategien über einen langen Zeitraum attraktive Renditen erzielt haben. Diese Ergebnisse hängen jedoch von zahlreichen Faktoren ab, darunter die gewählte Strategie, der Fondsmanager , der Investitionszeitpunkt und die Marktbedingungen. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit lässt keine Rückschlüsse auf die zukünftige Wertentwicklung zu.
Warum hat Private Equity in der Vergangenheit hohe Renditen erzielt?
Die historische Wertentwicklung von Private Equity beruht nicht auf einem einzigen Faktor. Sie ist das Ergebnis mehrerer Mechanismen, die für Private Equity charakteristisch sind und es von den börsennotierten Märkten unterscheiden. In Studien von McKinsey, Bain & Company und Cambridge Associates werden regelmäßig spezifische Wertsteigerungsfaktoren hervorgehoben, die auf der Begleitung der Unternehmen, einem langfristigen Anlagehorizont und einer aktiven Beteiligung der Verwaltungsgesellschaften beruhen.
Es ist jedoch wichtig, daran zu erinnern, dass diese Mechanismen in der Vergangenheit zu den beobachteten Ergebnissen beigetragen haben, ohne jedoch zu garantieren, dass sie in Zukunft die gleichen Auswirkungen haben werden.
Die Illiquiditätsprämie
Eines der Hauptmerkmale von Private Equity ist seine Illiquidität. Im Gegensatz zu börsennotierten Aktien, die täglich an den Finanzmärkten gekauft oder verkauft werden können, ist eine Private-Equity-Anlage in der Regel mit einer mehrjährigen Bindung verbunden.
Diese Kapitalbindung geht häufig mit dem einher, was Ökonomen als Illiquiditätsprämie bezeichnen. Indem sie auf sofortige Liquidität verzichten, können Anleger darauf hoffen, für diese Einschränkung entschädigt zu werden. Diese Prämie ist einer der theoretischen Treiber für die historische Wertentwicklung von Private Equity.
Sie stellt jedoch keine automatische Vergütung dar. Ihre Höhe hängt insbesondere von der Qualität der gehaltenen Vermögenswerte, der Anlagestrategie und der Fähigkeit der Fondsmanager ab, langfristig Wert zu schaffen.
Operative Wertschöpfung als Kern des Modells
Im Gegensatz zu einem börsennotierten Aktionär, der in der Regel passiv bleibt, begleiten Private-Equity-Fonds die Unternehmen, in die sie investieren, aktiv.
Die Managementteams arbeiten eng mit der Unternehmensleitung zusammen, um die operative Leistung zu verbessern, das Wachstum zu beschleunigen, strategische Übernahmen zu finanzieren oder die Unternehmensführung zu stärken. Dieses direkte Engagement ist einer der wesentlichen Unterschiede zwischen Private Equity und den börsennotierten Märkten.
Dieser langfristige Ansatz ermöglicht es den Verwaltungsgesellschaften, Umstrukturierungen durchzuführen, die in einem Umfeld, das den Zwängen der Quartalsergebnisse unterliegt, mitunter nur schwer zu realisieren sind.
Zugang zu Unternehmen, die länger in Privatbesitz bleiben
Der Markt für nicht börsennotierte Unternehmen hat sich in den letzten zwei Jahrzehnten erheblich weiterentwickelt.
Heutzutage entscheiden sich viele Unternehmen dafür, länger in Privatbesitz zu bleiben, um ihr Wachstum zu finanzieren, ohne den Anforderungen der Börsen unterliegen zu müssen. Ein wesentlicher Teil der Wertschöpfung findet somit vor einem möglichen Börsengang statt, oder sogar ohne dass eine Börsennotierung überhaupt in Betracht gezogen wird.
Private Equity ermöglicht Anlegern den Zugang zu diesem Unternehmenssegment, das über die börsennotierten Märkte weitgehend unzugänglich bleibt. Dieses Engagement ist eines der Hauptargumente, die institutionelle Anleger anführen, wenn sie ihren Anteil an den privaten Märkten ausbauen.
Eine Übereinstimmung der Interessen zwischen Anlegern und Vermögensverwaltern
Die Funktionsweise von Private Equity beruht in der Regel auf einer starken Interessenübereinstimmung zwischen den Verwaltungsgesellschaften und ihren Investoren.
Die Anlageteams investieren häufig einen Teil ihres eigenen Kapitals in die von ihnen verwalteten Fonds. Ihre variable Vergütung hängt unter bestimmten Voraussetzungen ebenfalls von der langfristigen Wertentwicklung der getätigten Anlagen ab.
Diese Ausrichtung fördert einen Ansatz, bei dem die Schaffung nachhaltiger Werte im Vordergrund steht und nicht das Streben nach kurzfristigen Ergebnissen. Sie stellt jedoch keine Leistungsgarantie dar und schließt die mit jeder Private-Equity-Investition verbundenen Risiken nicht aus.
Die fünf wichtigsten historischen Leistungsfaktoren
Die Branchenanalysen zeigen fünf Faktoren auf, die in der Vergangenheit zur Wertentwicklung von Private Equity beigetragen haben:
Schaffung von operativem Mehrwert durch aktive Unterstützung der Unternehmen.
Die Illiquiditätsprämie, die mit der Kapitalbindung über mehrere Jahre verbunden ist.
Zugang zu nicht börsennotierten Unternehmen, oft bereits vor den wichtigsten Phasen der Wertschöpfung.
Die Angleichung der Interessen zwischen Investoren, Führungskräften und Verwaltungsgesellschaften.
Eine langfristige Perspektive, die es ermöglicht, Unternehmen unabhängig von den täglichen Marktschwankungen weiterzuentwickeln.
Das Wichtigste auf einen Blick
Die bisherigen Wertentwicklungen im Private-Equity-Bereich sind auf eine Reihe sich gegenseitig ergänzender Faktoren zurückzuführen. Sie beruhen sowohl auf der Fähigkeit der Fondsmanager, Unternehmen zu begleiten, als auch auf den spezifischen Merkmalen der privaten Märkte, wie beispielsweise dem langen Anlagehorizont oder der Illiquidität. Keiner dieser Faktoren allein garantiert eine bestimmte zukünftige Rendite.
Warum können zwei Private-Equity-Investoren sehr unterschiedliche Ergebnisse erzielen?
Private Equity wird oft als eine Anlageklasse dargestellt, die langfristig eine hohe Rendite erzielt. Allerdings erzielen nicht alle Anleger die gleichen Ergebnisse. Im Gegensatz zu den börsennotierten Märkten, wo sich die Renditen tendenziell denen der großen Indizes annähern, zeichnet sich Private Equity durch eine starke Streuung der Renditen zwischen den einzelnen Fonds aus.
Studien von Cambridge Associates und Preqin zeigen, dass die Differenz zwischen den Fonds mit der besten und der schlechtesten Performance besonders groß sein kann: Innerhalb eines Jahrgangs kann die durchschnittliche Differenz zwischen den Fonds des ersten und des letzten Quartils bei etwa 1.400 Basispunkten liegen. Diese Heterogenität erklärt, warum die Auswahl der Fondsmanager einer der wichtigsten Performance-Treiber eines Private-Equity-Portfolios ist.
Die Qualität der Fondsmanager ist ein entscheidender Faktor
Die Wertentwicklung eines Private-Equity-Fonds hängt in erster Linie von den Teams ab, die ihn verwalten.
Die besten Fondsmanager verfügen in der Regel über fundierte Branchenkenntnisse, ein Netzwerk, das ihnen Zugang zu attraktiven Investitionsmöglichkeiten verschafft, sowie über die anerkannte Fähigkeit, Führungskräfte bei der Weiterentwicklung ihres Unternehmens zu unterstützen. Sie leisten weit mehr als nur die Bereitstellung von Kapital, indem sie zur Strategie, zur Unternehmensführung und zur Schaffung operativer Wertschöpfung beitragen.
Umgekehrt wird ein Fonds, der von einem günstigen Marktumfeld profitiert, nicht unbedingt eine gute Wertentwicklung erzielen, wenn sich die Auswahl der Unternehmen oder deren Betreuung als unzureichend erweisen.
Das Investitionsjahr beeinflusst die Wertentwicklung
Im Private-Equity-Bereich spielt das Jahr der Auflegung eines Fonds, das sogenannte „Jahrgang“, eine wichtige Rolle für die künftige Wertentwicklung.
Jeder Jahrgang entwickelt sich in einem anderen wirtschaftlichen Umfeld. Die Unternehmensbewertungen, die Finanzierungsbedingungen, die Zinssätze und auch der Wettbewerb unter den Anlegern variieren im Laufe der Konjunkturzyklen.
Ein Fonds, der nach einer Marktkorrektur aufgelegt wird, investiert in der Regel nicht unter denselben Bedingungen wie ein Fonds, der in einer Phase hoher Bewertungen gegründet wurde.
Aus diesem Grund versuchen institutionelle Anleger häufig, ihre Engagements über mehrere Jahre zu streuen, um ihr Risiko in Bezug auf einen einzelnen Konjunkturzyklus zu begrenzen. Diese Strategie, die als „Diversifizierung nach Jahrgängen“ bezeichnet wird, gehört zu den gängigsten Vorgehensweisen beim Aufbau eines Private-Equity-Portfolios.
Durch Diversifizierung lassen sich Risiken besser verteilen
Diversifizierung ist ein Grundprinzip jeder langfristigen Anlagestrategie. Im Bereich Private Equity kommt ihr aufgrund der Vielfalt der Strategien und Branchen eine besondere Bedeutung zu.
Institutionelle Anleger bauen ihre Portfolios in der Regel nach mehreren Diversifizierungsschwerpunkten auf:
zwischen verschiedenen Strategien (Buyout, Growth Equity, Venture Capital, Sekundärmarkt);
zwischen mehreren geografischen Gebieten;
zwischen verschiedenen Wirtschaftssektoren;
zwischen verschiedenen Anlagejahrgängen;
zwischen mehreren Verwaltungsgesellschaften.
Dieser Ansatz beseitigt zwar nicht das Risiko eines Kapitalverlusts, trägt jedoch dazu bei, die Auswirkungen eines ungünstigen Ereignisses auf einen Teil des Portfolios zu begrenzen.
Die Leistungsindikatoren müssen in ihrer Gesamtheit analysiert werden
Zwei Fonds allein anhand ihrer IRR zu vergleichen, IRR zu einer unvollständigen Analyse führen.
Professionelle Anleger stützen sich auf mehrere sich ergänzende Indikatoren, um die Qualität eines Private-Equity-Fonds zu bewerten.
Leistungsindikatoren im Bereich Private Equity
Indikator
Was es misst
IRR Interner Zinsfuß)
Die annualisierte Rentabilität unter Berücksichtigung aller Zahlungsströme.
MOIC (Multiple des investierten Kapitals)
Das Vielfache des erwirtschafteten Kapitals im Verhältnis zum investierten Betrag.
DPI (Distributed to Paid-In)
Die tatsächlich an die Anleger ausgezahlten Ausschüttungen.
TVPI Gesamtwert im Verhältnis zum eingezahlten Kapital)
Der gesamte geschaffene Wert, einschließlich der Ausschüttungen und der noch gehaltenen Beteiligungen.
Die kombinierte Analyse dieser Kennzahlen ermöglicht einen umfassenderen Überblick über die tatsächliche Wertentwicklung eines Fonds und verhindert, dass man Schlussfolgerungen allein auf der Grundlage einer einzigen Zahl zieht.
Das Wichtigste auf einen Blick
Die Wertentwicklung von Private-Equity-Anlagen hängt von zahlreichen Faktoren ab, doch die Qualität der Managementteams ist seit jeher einer der entscheidenden Faktoren. Die Diversifizierung hinsichtlich Strategien, Auflegungsjahren und Fondsmanagern ist ebenfalls ein wesentlicher Hebel, um langfristig ein ausgewogeneres Portfolio aufzubauen.
Warum sind vergangene Wertentwicklungen kein Garant für zukünftige Wertentwicklungen?
Die historischen Wertentwicklungen sind ein wertvoller Indikator für die Analyse einer Anlageklasse, lassen jedoch keinerlei Rückschlüsse auf zukünftige Renditen zu. Diese Regel gilt für alle Anlagen, unabhängig davon, ob sie börsennotiert sind oder nicht.
Auch der Private-Equity-Sektor bildet hier keine Ausnahme. Die in den letzten zwanzig Jahren verzeichneten Ergebnisse spiegeln ein spezifisches wirtschaftliches, finanzielles und regulatorisches Umfeld wider, das sich in den kommenden Jahren ändern könnte. Anleger sollten daher die bisherigen Wertentwicklungen mit etwas Abstand analysieren und sie in ihrem jeweiligen Kontext betrachten.
Die privaten Märkte durchlaufen ebenso wie die börsennotierten Märkte Phasen des Wachstums und des Rückgangs.
Die Entwicklung der Zinssätze, der Inflation, der Finanzierungsbedingungen oder auch der Unternehmensbewertungen wirkt sich unmittelbar auf die Anlagechancen und die Ausstiegsbedingungen der Fonds aus.
So hat beispielsweise ein Umfeld mit historisch niedrigen Zinssätzen lange Zeit Buyout-Transaktionen begünstigt, indem es die Finanzierung von Übernahmen erleichtert hat. Umgekehrt kann ein Umfeld steigender Zinsen die Bewertungen, die Fremdkapitalkosten und das Transaktionsvolumen beeinflussen.
Die historischen Wertentwicklungen müssen daher stets vor dem Hintergrund des Konjunkturzyklus betrachtet werden, in dem sie erzielt wurden.
Die Marktbedingungen beeinflussen die Renditen
Abgesehen von den Konjunkturzyklen hängt die Wertentwicklung von Private-Equity-Anlagen auch von zahlreichen marktspezifischen Faktoren ab.
Zu den wichtigsten Faktoren, die die Erträge beeinflussen können, gehören:
die Bewertungsniveaus der Unternehmen zum Zeitpunkt der Investition;
die Finanzierungsbedingungen und die Kreditkosten;
die Wachstumsaussichten der betreffenden Branchen;
das regulatorische Umfeld;
die Ausstiegsbedingungen, insbesondere bei Unternehmensverkäufen oder Börsengängen.
Diese Parameter ändern sich ständig und erklären, warum die Wertentwicklung desselben Fondstyps von Jahrgang zu Jahrgang variieren kann.
Private Equity birgt spezifische Risiken
Wie jede Anlageklasse birgt auch Private Equity Risiken, die vor jeder Anlageentscheidung abgewogen werden sollten.
Die größten Risiken von Private Equity
Risiko
Beschreibung
Kapitalverlust
Die finanzierten Unternehmen erreichen möglicherweise ihre Ziele nicht oder geraten in betriebliche Schwierigkeiten.
Illiquidität
Das Kapital ist in der Regel über mehrere Jahre gebunden, und die Möglichkeiten für einen vorzeitigen Ausstieg sind begrenzt.
Selektionsrisiko
Die Wertentwicklung hängt in hohem Maße von der Qualität der Verwaltungsgesellschaften und der ausgewählten Unternehmen ab.
Makroökonomisches Risiko
Veränderungen bei den Zinssätzen, der Inflation oder der Konjunktur können sich auf die Bewertungen und die Ausstiegsbedingungen auswirken.
Diese Risiken stellen zwar nicht die Bedeutung von Private Equity im Rahmen einer Vermögensallokation in Frage, rechtfertigen jedoch einen auf Diversifizierung basierenden Ansatz, eine sorgfältige Auswahl der Fondsmanager und einen angemessenen Anlagehorizont.
Ein langfristiger Ansatz ist nach wie vor unerlässlich
Die Funktionsweise von Private Equity setzt eine langfristige Perspektive voraus.
Die Wertschöpfung erstreckt sich in der Regel über mehrere Jahre, vom Erwerb eines Unternehmens bis zu dessen Veräußerung. In den ersten Jahren eines Fonds stehen häufig Kapitalabrufe und Investitionen im Vordergrund, bevor sich die Wertschöpfung nach und nach konkretisiert.
Aus diesem Grund bevorzugen institutionelle Anleger einen geduldigen Ansatz, der auf einer kohärenten und diversifizierten Portfoliozusammensetzung basiert, anstatt auf kurzfristige Renditen zu setzen.
Das Wichtigste auf einen Blick
Die historischen Wertentwicklungen von Private Equity dienen als nützlicher Anhaltspunkt, lassen jedoch keine Rückschlüsse auf zukünftige Renditen zu. Konjunkturzyklen, Marktbedingungen, die Qualität der Fondsmanager und die für die privaten Märkte spezifischen Risiken wirken sich unmittelbar auf die Ergebnisse aus. Ein diversifizierter Ansatz und ein langfristiger Anlagehorizont bleiben weiterhin wesentliche Grundsätze.
Was institutionelle Anleger erkannt haben
Die bisherigen Wertentwicklungen von Private Equity erklären zum Teil das wachsende Interesse an dieser Anlageklasse, sind jedoch nicht der einzige Grund für ihren Erfolg bei institutionellen Anlegern.
Große Pensionsfonds, Staatsfonds, Versicherungsgesellschaften und Universitätsstiftungen streben in erster Linie eine Anlagestrategie an, die langfristig Wert schafft und gleichzeitig ihre Renditequellen diversifiziert. Private Equity erfüllt diese Ziele dank seines Engagements in nicht börsennotierten Unternehmen und dank Leistungsfaktoren, die sich von denen der Finanzmärkte unterscheiden.
Eine Position, die in institutionellen Portfolios eine strategische Bedeutung erlangt hat
In den letzten zwanzig Jahren haben institutionelle Anleger ihr Engagement in den privaten Märkten schrittweise ausgebaut.
Institutionen wie die Yale University Endowment, CPP Investments in Kanada, Temasek in Singapur oder auch zahlreiche europäische Pensionsfonds investieren heute einen erheblichen Teil ihres Vermögens in Private Equity und andere private Anlageformen.
Diese Entwicklung spiegelt eine weit verbreitete Überzeugung wider: Wertschöpfung beschränkt sich nicht mehr nur auf börsennotierte Unternehmen. Ein wachsender Teil des Wirtschaftswachstums entsteht mittlerweile in Unternehmen, die länger – oder sogar während ihres gesamten Entwicklungszyklus – in Privatbesitz bleiben.
Diversifizierung der Leistungsfaktoren
Eines der Hauptziele institutioneller Anleger besteht darin, widerstandsfähige Portfolios aufzubauen, die verschiedene Konjunkturzyklen überstehen können.
In diesem Zusammenhang bietet Private Equity ergänzende Merkmale zu den börsennotierten Märkten:
ein Engagement in nicht börsennotierten Unternehmen;
Hebel zur Schaffung operativer Wertschöpfung;
eine geringere Abhängigkeit von den täglichen Schwankungen an den Finanzmärkten;
eine Diversifizierung der Renditequellen innerhalb einer Gesamtallokation.
Private-Equity-Anlagen sind nicht dazu gedacht, börsennotierte Aktien oder Anleihen zu ersetzen. Sie stellen vielmehr eine ergänzende Komponente einer langfristigen Vermögensstrategie dar.
Ein Ansatz, der eher auf der Auswahl als auf dem Markt basiert
Im Gegensatz zum Indexmanagement, das an den börsennotierten Märkten weit verbreitet ist, beruht Private Equity in erster Linie auf der Fähigkeit der Verwaltungsgesellschaften, wertschöpfende Unternehmen zu identifizieren, zu begleiten und weiterzuentwickeln.
Institutionelle Anleger wenden daher erhebliche Ressourcen für die Auswahl der Fondsmanager auf. Sie analysieren insbesondere:
ihre Wertentwicklungshistorie;
die Stabilität der Investmentteams;
ihre branchenspezifische Spezialisierung;
ihre Anlagestrategie;
ihre Fähigkeit, Führungskräfte langfristig zu begleiten.
Diese Auswahl ist einer der wichtigsten Leistungsfaktoren eines Private-Equity-Portfolios und erklärt zum Teil die festgestellten Unterschiede zwischen den verschiedenen Fonds.
Eine schlüssige Vision mit einem langfristigen Anlagehorizont
Die Funktionsweise von Private Equity entspricht den Zielen von Investoren, die keinen unmittelbaren Liquiditätsbedarf haben.
Pensionsfonds, Universitätsstiftungen oder auch Versicherer investieren in der Regel mit einem Zeithorizont von mehreren Jahrzehnten. Diese Perspektive ermöglicht es ihnen, eine Kapitalbindung in Kauf zu nehmen, um im Gegenzug in wertschöpfende Strategien zu investieren, deren Wirkung sich erst mit der Zeit entfaltet.
Diese langfristige Ausrichtung erklärt, warum Private Equity heute neben börsennotierten Aktien, Anleihen und anderen privaten Anlageformen als strategischer Bestandteil institutioneller Portfolios gilt.
Das Wichtigste auf einen Blick
Institutionelle Anleger investieren nicht nur in Private Equity, um potenziell höhere Renditen zu erzielen. Sie streben auch eine Diversifizierung der Renditetreiber, den Zugang zu nicht börsennotierten Unternehmen und eine auf einen langfristigen Anlagehorizont abgestimmte Strategie zur Wertschöpfung an.
Was man über die langfristigen Renditen von Private Equity wissen sollte
Die von France Invest, Cambridge Associates, McKinsey oder MSCI Private Capital veröffentlichten Daten zeigen, dass bestimmte Private-Equity-Strategien in der Vergangenheit über einen langen Zeitraum hinweg attraktive Renditen erzielt haben. Diese Beobachtung erklärt den wachsenden Stellenwert, den Private Equity in den Anlageportfolios institutioneller Anleger einnimmt.
Die Rendite einer Private-Equity-Investition lässt sich jedoch nicht auf eine einzige Zahl reduzieren. Die Wertentwicklung hängt von den gewählten Strategien, der Qualität der Verwaltungsgesellschaften, dem Investitionszeitpunkt, dem wirtschaftlichen Umfeld und der Fähigkeit der finanzierten Unternehmen ab, Wert zu schaffen.
Über das Renditepotenzial hinaus zeichnet sich Private Equity durch einen Ansatz aus, der auf der aktiven Begleitung von Unternehmen, einer langfristigen Perspektive und einer Diversifizierung der Wertschöpfungsfaktoren basiert. Diese Merkmale machen Private Equity zu einer Anlageklasse, die die börsennotierten Märkte ergänzt, aber auch höhere Anforderungen an die Auswahl der Fondsmanager und das Risikomanagement stellt.
Abschließend sei daran erinnert, dass die Wertentwicklung in der Vergangenheit kein Hinweis auf die zukünftige Wertentwicklung ist. Wie jede Anlage birgt auch Private Equity insbesondere das Risiko eines Kapitalverlusts und das Illiquiditätsrisiko. Eine auf das Anlegerprofil abgestimmte Allokation in Verbindung mit einer ausreichenden Diversifizierung und einem angemessenen Anlagehorizont ist nach wie vor von entscheidender Bedeutung.
Zusammenfassend
Die historischen Renditen von Private Equity spiegeln vor allem die Fähigkeit wider, langfristig Wert zu schaffen. Es ist oft sinnvoller, die Faktoren zu verstehen, die diese Wertentwicklung erklären, als zu versuchen, das künftige Renditeniveau vorherzusagen.
Häufig gestellte Fragen zu den Renditen von Private Equity
Wie hoch ist die durchschnittliche Rendite von Private Equity?
Es gibt keine einheitliche Rendite, die für den gesamten Private-Equity-Sektor gilt. Die Wertentwicklungen variieren je nach Strategie, Fondsmanager, geografischer Region und Anlagezeitraum. In Frankreich gibt France Invest an, dass Private Equity in der Vergangenheit über einen Zeitraum von zwanzig Jahren eine durchschnittliche IRR von 13,3 % pro Jahr erzielt hat. Diese Daten basieren auf historischen Beobachtungen und stellen weder eine Garantie noch eine Prognose für zukünftige Wertentwicklungen dar.
Ist Private Equity rentabler als börsennotierte Aktien?
Einige von Cambridge Associates oder France Invest veröffentlichte Studien zeigen, dass Private-Equity-Strategien, insbesondere Buyout-Fonds, über einen Zeitraum von zwanzig Jahren historisch gesehen höhere Renditen erzielt haben als mehrere große Aktienindizes. Diese Vergleiche sind jedoch mit Vorsicht zu interpretieren, da sich die privaten und die börsennotierten Märkte hinsichtlich ihrer Liquidität, ihrer Bewertungsmethoden und ihres Anlagehorizonts unterscheiden.
Warum unterscheiden sich die Wertentwicklungen der einzelnen Fonds so stark voneinander?
Private Equity zeichnet sich durch eine starke Streuung der Wertentwicklungen aus. Die Ergebnisse hängen insbesondere von der Qualität der Verwaltungsgesellschaften, den ausgewählten Unternehmen, dem Investitionsjahrgang, der Branche und dem wirtschaftlichen Umfeld ab. Die Auswahl der Fondsmanager ist daher ein entscheidender Faktor für die Wertentwicklung eines Portfolios.
Wie lange sollte man in Private Equity investiert bleiben?
Private Equity ist eine Anlageklasse, die auf langfristige Anlagen ausgelegt ist. Die Laufzeit eines Fonds liegt in der Regel zwischen acht und zwölf Jahren, auch wenn bestimmte Strategien einen längeren Zeitraum umfassen können. Dieser Zeithorizont ermöglicht es den Fondsverwaltern, die Unternehmen bei ihrer Entwicklung bis zu ihrer Veräußerung zu begleiten.
Was sind die Hauptrisiken von Private Equity?
Wie jede Anlage birgt auch Private Equity Risiken. Zu den wichtigsten zählen das Kapitalverlustrisiko, das Illiquiditätsrisiko, die unterschiedlichen Wertentwicklungen der einzelnen Fondsmanager sowie Risiken im Zusammenhang mit den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und den Unternehmensbewertungen. Diese Risiken rechtfertigen einen diversifizierten Ansatz und einen angemessenen Anlagehorizont.
Wie bewerten institutionelle Anleger die Wertentwicklung eines Fonds?
Professionelle Anleger beschränken sich in der Regel nicht allein auf den internen Zinsfuß (IRR). Sie analysieren auch Kennzahlen wie den MOIC, den DPI oder den TVPI, anhand derer sich die Wertschöpfung, die tatsächlich erzielten Ausschüttungen und der Restwert des Portfolios beurteilen lassen.
Lassen sich anhand der bisherigen Wertentwicklung zukünftige Renditen abschätzen?
Nein. Die historischen Wertentwicklungen sind zwar ein nützlicher Anhaltspunkt für die Analyse einer Anlageklasse, lassen jedoch keine Rückschlüsse auf die zukünftige Wertentwicklung zu. Die Ergebnisse einer Anlage hängen insbesondere von den Marktbedingungen, der gewählten Strategie, den finanzierten Unternehmen und der Qualität der Managementteams ab.
Wichtiger Hinweis
Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen dienen ausschließlich zu Informations- und Bildungszwecken. Sie stellen weder eine Anlageberatung noch eine individuelle Empfehlung noch ein Angebot zum Erwerb eines Finanzprodukts dar.
Die angegebenen historischen Daten stammen aus Veröffentlichungen anerkannter Institutionen und dienen lediglich der Veranschaulichung. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit lässt keine Rückschlüsse auf die zukünftige Wertentwicklung zu. Jede Anlage in Private Equity birgt insbesondere das Risiko eines Kapitalverlusts, ein Illiquiditätsrisiko sowie Risiken im Zusammenhang mit der Entwicklung der Märkte und der finanzierten Unternehmen.
Private Equity: Wie lässt sich das Verhältnis zwischen Rendite und Risiko analysieren?
Die historischen Wertentwicklungen von Private Equity lassen sich nicht verstehen, ohne die damit verbundenen Risiken zu berücksichtigen. Erfahren Sie, warum Illiquidität, die Auswahl der Fondsmanager und der Anlagehorizont eine entscheidende Rolle bei der Analyse des Risiko-Rendite-Verhältnisses spielen.
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