Überblick über den Sekundärmarkt
Zusammenfassung
Der Sekundärmarkt ist der Markt für den Handel mit Private-Equity-Anteilen aus zweiter Hand, der es Anlegern ermöglicht, ihre Positionen vor Ablauf der Laufzeit eines Fonds zu veräußern. Verkäufer nutzen ihn, um ihre Portfoliozusammensetzung neu auszurichten, Liquidität zu generieren oder einen Strategiewechsel umzusetzen. Dieser Markt, der ein jährliches Volumen von rund 200 Milliarden aufweist, zieht vor allem spezialisierte institutionelle Käufer an. Der Vorteil für diese Käufer liegt im Erwerb ausgereifter Portfolios, die einen besseren Überblick über die Vermögenswerte bieten und ein deutlich geringeres Anfangsrisiko aufweisen. Zudem erfolgt der Kauf oft mit einem Abschlag von 10 bis 20 %, was den Cash-Fluss beschleunigt. Allerdings weist diese Anlageklasse auch Grenzen auf, insbesondere eine Rendite, die häufig bei etwa 15 % der Netto IRR begrenzte ist, eine kürzere Restlaufzeit und eine sehr starke Diversifizierung, die die wirtschaftliche Lesbarkeit verwässert. Die Transaktionen lassen sich in LP-geführte Transaktionen, die von einem Investor initiiert werden, und GP-geführte Transaktionen unterteilen, die vom Fondsmanager über Nachfolgefonds orchestriert werden.
Die anderen Folgen der Serie











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