Überblick über den Sekundärmarkt
Zusammenfassung
Der Sekundärmarkt ermöglicht den Kauf und Verkauf von Anteilen an bereits bestehenden Private-Equity-Fonds.
Er unterscheidet sich vom Primärmarkt, auf dem sich der Anleger direkt an einem neuen Fonds beteiligt.
Ein Anleger kann den Sekundärmarkt nutzen, wenn er vor Ablauf der ursprünglich vorgesehenen Laufzeit Liquidität zurückgewinnen möchte.
Er kann auch verkaufen, um sein Portfolio neu auszurichten oder seine Vermögensallokation anzupassen.
Für den Käufer besteht der Hauptvorteil darin, in ein bereits zusammengestelltes und somit leichter zu durchschauendes Portfolio investieren zu können.
Da die Vermögenswerte bereits eine gewisse Laufzeit hinter sich haben, sind möglicherweise auch bereits einige der mit den ersten Jahren des Haltens verbundenen Risiken identifiziert worden.
Die Anteile können manchmal mit einem Abschlag gegenüber ihrem Nettoinventarwert erworben werden.
Auch Kapitalausschüttungen erfolgen in der Regel schneller als bei einem neu aufgelegten Primärfonds.
Im Gegenzug kann die kürzere Anlagedauer das langfristige Wertsteigerungspotenzial einschränken.
Sekundärfonds können zudem sehr diversifiziert sein, und ihr Portfolio ist unter Umständen komplexer zu verfolgen.
Die Transaktionen unterscheiden sich insbesondere hinsichtlich des Alters der Vermögenswerte, der Fondsgröße, des eventuellen Einsatzes von Fremdkapital und der Art der Transaktion.
Man unterscheidet insbesondere zwischen „LP-led“-Transaktionen, die zwischen Investoren stattfinden, und „GP-led“-Transaktionen, die auf Initiative des Fondsmanagers organisiert werden.
Der Primär- und der Sekundärmarkt dienen somit unterschiedlichen Zielen und weisen jeweils ihre eigenen Vorteile und Grenzen auf.
Die anderen Folgen der Serie











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