Wie wählt man einen guten Evergreen aus?
Zusammenfassung
Evergreen-Fonds stellen eine relativ neue Möglichkeit dar, Zugang zu Private Equity zu erhalten, insbesondere für Privatanleger.
Allerdings sind nicht alle Evergreen-Fonds gleich aufgebaut.
Als Erstes sollte die Anlagestrategie des Fonds analysiert werden.
Ein Evergreen-Fonds kann in Private Equity, Schuldtitel, Immobilien oder Infrastruktur investieren oder mehrere Anlageklassen kombinieren.
Zudem muss zwischen Fonds, die ausschließlich in die Vermögenswerte ihres eigenen Managers investieren, und solchen mit offener Architektur unterschieden werden.
Die offene Architektur ermöglicht die Auswahl verschiedener Fondsmanager und unterschiedlicher Marktchancen.
Die Liquidität ist zudem eines der wesentlichen Kriterien, die es zu prüfen gilt.
Private-Equity-Anlagen sind von Natur aus wenig liquide, während ein Evergreen-Fonds darauf abzielt, den Anlegern mehr Flexibilität zu bieten.
Daher müssen die Rückzahlungsbedingungen sowie das mögliche Vorhandensein von Mechanismen, die Auszahlungen vorübergehend einschränken können, überprüft werden.
Auch die Haltedauer der im Portfolio gehaltenen Vermögenswerte spielt bei diesem Liquiditätsmanagement eine wichtige Rolle.
Verwaltungsgebühren, Erfolgsprämien und die Transparenz des Fonds müssen ebenfalls geprüft werden.
Ein guter Evergreen-Fonds muss letztendlich ein Gleichgewicht zwischen dem Engagement in Private Equity, dem Renditepotenzial und der Möglichkeit für den Anleger finden, sein Kapital zurückzuerhalten.
Die anderen Folgen der Serie











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