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Private Equity verstehen

Wie bereitet man sich als Unternehmensleiter auf den Ruhestand vor?

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Nach Angaben des Rentenbeirats (COR) hängt der Lebensstandard von Rentnern zunehmend von dem Vermögen ab, das sie während ihres Erwerbslebens zusätzlich zu den gesetzlichen Renten aufgebaut haben. Dies gilt insbesondere für Führungskräfte in Unternehmen, deren Einkommen im Ruhestand erheblich von dem während ihrer Berufstätigkeit erzielten Einkommen abweichen kann.

Tatsächlich widmen viele Unternehmer einen Großteil ihrer Karriere dem Aufbau ihres Unternehmens, manchmal auf Kosten des Aufbaus eines ausreichend diversifizierten persönlichen Vermögens. Ihr Unternehmen wird dann zu ihrem wichtigsten Vermögenswert und in manchen Fällen bei der Veräußerung zu ihrer wichtigsten Quelle künftiger Einkünfte.

Die Vorbereitung auf den Ruhestand bedeutet jedoch nicht nur, sich auf das Ende des Berufslebens einzustellen. Es geht vor allem darum, eine Vermögensstrategie zu entwickeln, die einen nachhaltigen Lebensstandard gewährleistet, die Einkommensquellen diversifiziert und das Familienvermögen sichert.

In diesem Artikel wird erläutert, warum Führungskräfte diesen Schritt bereits mehrere Jahre im Voraus planen sollten, welche vermögensrechtlichen Hebel genutzt werden können und wie langfristige Anlagen wie Private Equity in eine umfassende Strategie zur Altersvorsorge integriert werden können.

Wichtig

Dieser Artikel dient ausschließlich zu Informations- und Bildungszwecken. Er stellt weder eine Anlageberatung noch eine Rechts- oder Steuerberatung dar. Jede Vermögensstrategie muss an die persönliche, berufliche und vermögensrechtliche Situation des jeweiligen Geschäftsführers angepasst werden.

Warum stellt die Altersvorsorge für Führungskräfte eine besondere Herausforderung dar?

Die Vorbereitung auf den Ruhestand weist für Führungskräfte in Unternehmen einige Besonderheiten auf.

Im Gegensatz zu vielen Arbeitnehmern ist ihr Vermögen oft eng mit ihrer beruflichen Tätigkeit verbunden. Ein erheblicher Teil ihres Vermögens kann in ihrem Unternehmen gebunden sein, was eine Abhängigkeit vom Erfolg des Unternehmens oder von dessen künftiger Veräußerung mit sich bringt.

Diese Situation erfordert eine umfassendere Vermögensplanung, die über die bloße Einschätzung der Rentenansprüche hinausgeht. Das Ziel besteht darin, schrittweise ein persönliches Vermögen aufzubauen, das das berufliche Einkommen ergänzen oder sogar ersetzen kann, wenn die Erwerbstätigkeit zurückgeht oder endet.

Ein Vermögen, das häufig im Unternehmen konzentriert ist

Für viele Führungskräfte stellt das Unternehmen den wichtigsten Vermögenswert dar.

Diese Konzentration kann ein hervorragender Hebel für die Wertschöpfung sein, setzt das Vermögen jedoch auch einem spezifischen Risiko aus. Der Wert des Unternehmens hängt insbesondere von seiner Geschäftstätigkeit, seiner Branche, den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sowie vom Erfolg einer künftigen Übertragung oder Veräußerung ab.

Durch eine schrittweise Diversifizierung des Vermögens lässt sich diese Abhängigkeit von einem einzigen Vermögenswert verringern.

Das Einkommen im Ruhestand kann sehr unterschiedlich ausfallen

Das Einkommensniveau während des Erwerbslebens spiegelt nicht unbedingt das Einkommensniveau wider, über das die Führungskraft im Ruhestand verfügen wird.

Je nach Rechtsform des Unternehmens, der gewählten Vergütungshöhe oder auch den im Laufe des Berufslebens gezahlten Beiträgen können die Renten aus den gesetzlichen Systemen deutlich unter dem Arbeitseinkommen liegen.

Diese Tatsache veranlasst viele Führungskräfte dazu, ihre Altersvorsorge durch eine langfristig angelegte Vermögensstrategie zu ergänzen .

Sich bereits mehrere Jahre vor der Beendigung der beruflichen Tätigkeit darauf vorbereiten

Die Vorbereitung auf den Ruhestand beschränkt sich nicht nur auf die letzten Jahre des Berufslebens.

Der Aufbau eines diversifizierten Vermögens, die Vorbereitung einer möglichen Unternehmensveräußerung, die Planung der Unternehmensübergabe oder die schrittweise Anpassung der Vermögensaufteilung sind Maßnahmen, die oft mehrere Jahre in Anspruch nehmen.

Je früher diese Überlegungen angestellt werden, desto mehr Spielraum hat die Führungskraft, ihre Vermögensstrategie an die Entwicklung ihrer Pläne und ihres Unternehmens anzupassen.

Das Wichtigste auf einen Blick

Für eine Führungskraft bedeutet die Vorbereitung auf den Ruhestand sowohl den Aufbau eines persönlichen Vermögens als auch die Planung für das Ende der beruflichen Tätigkeit. Diese Überlegungen sind Teil einer umfassenden Vermögensstrategie, mit der man am besten bereits mehrere Jahre vor dem Ausscheiden aus dem Berufsleben beginnt.

Welche Möglichkeiten gibt es für Führungskräfte, sich auf den Ruhestand vorzubereiten?

Die Vorbereitung auf den Ruhestand lässt sich in der Regel nicht auf eine einzige Lösung beschränken. Führungskräfte verfügen oft über mehrere vermögensrechtliche Hebel, die je nach ihren Zielen, ihrem Anlagehorizont und ihrer beruflichen Situation ergänzend eingesetzt werden können.

Die Herausforderung besteht darin, schrittweise ein ausreichend diversifiziertes Vermögen aufzubauen, das die Einkünfte aus der beruflichen Tätigkeit ablösen kann, wenn das Unternehmen nicht mehr die Haupteinkommensquelle darstellt.

Neben dem Unternehmen ein persönliches Vermögen aufbauen

Für viele Führungskräfte besteht der erste Schritt darin, das berufliche Vermögen schrittweise vom privaten Vermögen abzugrenzen.

Das Unternehmen macht oft einen erheblichen Teil ihres Vermögens aus. Doch wenn man den Großteil seines Vermögens in einen einzigen Vermögenswert konzentriert, kann dies die Abhängigkeit vom Erfolg des Unternehmens oder von den Bedingungen seines künftigen Verkaufs erhöhen.

Der gleichzeitige Aufbau eines persönlichen Vermögens ermöglicht es, die Einnahmequellen schrittweise zu diversifizieren und diese Konzentration zu verringern.

Anlageklassen diversifizieren

Diversifizierung ist eine der Grundlagen einer langfristigen Vermögensstrategie.

Anstatt sich ausschließlich auf den Wert ihres Unternehmens zu verlassen, entscheiden sich viele Führungskräfte dafür, ihr Vermögen auf mehrere Anlageklassen mit sich ergänzenden Merkmalen zu verteilen.

Diese Diversifizierung kann insbesondere Folgendes umfassen:

  • Liquidität zur Deckung des Liquiditätsbedarfs;
  • Finanzanlagen entsprechend den angestrebten Zielen;
  • im Immobilienbereich;
  • nicht börsennotierte Vermögenswerte wie Private Equity, sofern deren Anlagehorizont mit den Zielen des Geschäftsführers vereinbar ist.

Das Ziel besteht nicht darin, die beste Rendite in einer bestimmten Anlageklasse zu erzielen, sondern ein Vermögen aufzubauen, das angesichts der verschiedenen Konjunkturzyklen ausgewogener ist.

Die Veräußerung des eigenen Unternehmens vorbereiten

Für manche Unternehmer stellt die Veräußerung ihres Unternehmens einen entscheidenden Schritt bei der Vorbereitung auf den Ruhestand dar.

Abgesehen von den operativen Aspekten wirft diese Transaktion mehrere vermögensrechtliche Fragen auf: Wie sollen die Erlöse aus der Veräußerung reinvestiert werden? Wie lässt sich das aufgebaute Kapital erhalten? Wie lassen sich langfristig zusätzliche Erträge generieren? Wie soll die eventuelle Übertragung eines Teils des Vermögens organisiert werden?

Es ist in der Regel ratsam, diese Überlegungen bereits mehrere Jahre vor der Veräußerung anzustellen, um sich einen Überblick zu verschaffen und die verschiedenen möglichen Optionen im Voraus zu prüfen.

Langfristig zusätzliche Einkünfte aufbauen

Die Altersvorsorge einer Führungskraft stützt sich oft auf mehrere Einkommensquellen.

Die gesetzlichen Renten können durch Einkünfte aus dem im Laufe des Erwerbslebens aufgebauten Vermögen ergänzt werden, sei es durch Einkünfte aus Immobilien, Finanzanlagen oder anderen Investitionen.

Dieser Ansatz ermöglicht es, nicht ausschließlich von einer einzigen Einnahmequelle abhängig zu sein, und trägt dazu bei, die Widerstandsfähigkeit des Vermögens langfristig zu stärken.

Das Wichtigste auf einen Blick

Für eine Führungskraft bedeutet die Vorbereitung auf den Ruhestand in erster Linie, schrittweise ein diversifiziertes Vermögen aufzubauen, das die Einkünfte aus den gesetzlichen Rentensystemen ergänzt und die Abhängigkeit vom Unternehmenswert verringert.

Welchen Platz kann Private Equity in einer Strategie zur Altersvorsorge einnehmen?

Private Equity soll die anderen Bestandteile eines Vermögens nicht ersetzen. Es kann jedoch eine ergänzende Anlageklasse im Rahmen einer langfristigen Strategie darstellen, wenn seine Merkmale mit den Zielen des Unternehmensleiters im Einklang stehen.

Sein Anlagehorizont, der in der Regel zwischen acht und zwölf Jahren liegt, lässt darauf schließen, dass er eher als vorausschauende Maßnahme denn als kurzfristige Lösung zu betrachten ist.

Eine schlüssige Logik mit langfristiger Ausrichtung

Die Vorbereitung auf den Ruhestand ist ein Prozess, der sich oft über mehrere Jahrzehnte erstreckt.

Dieser Zeitrahmen steht im Einklang mit dem des Private-Equity-Sektors, dessen Verwaltungsgesellschaften die Unternehmen über mehrere Jahre hinweg bis zu ihrer Veräußerung begleiten.

Für eine Führungskraft, die sich frühzeitig Gedanken über ihren Ruhestand macht, kann diese Anlageklasse Teil einer langfristig angelegten Vermögensstrategie sein.

Diversifizierung eines Vermögens, das häufig auf das Unternehmen konzentriert ist

Führungskräfte verfügen häufig über ein Vermögen, das größtenteils in ihr eigenes Unternehmen investiert ist.

Die schrittweise Einbeziehung nicht börsennotierter Vermögenswerte, die von spezialisierten Anlageteams verwaltet werden und in eine Reihe von Unternehmen investiert sind, kann dazu beitragen, dieses Engagement zu diversifizieren und gleichzeitig weiterhin in der Realwirtschaft investiert zu bleiben.

Diese Diversifizierung beseitigt zwar nicht die mit Private Equity verbundenen Risiken, kann jedoch die Abhängigkeit des Vermögens von einem einzigen Unternehmen verringern.

Eine Investition, die sich in eine Gesamtstrategie einfügen muss

Private Equity deckt nicht alle Vermögensbedürfnisse ab.

Aufgrund seiner Illiquidität, seines langfristigen Anlagehorizonts und des Kapitalverlustrisikos sollte er in eine breiter gefasste Vermögensaufteilung neben anderen Anlageklassen integriert werden.

Wie bei jeder vermögensrechtlichen Entscheidung hängt ihre Rolle von den Zielen des Geschäftsführers, seiner persönlichen Situation, seinen zukünftigen Bedürfnissen und der gemeinsam mit den ihn begleitenden Fachleuten erarbeiteten Strategie ab.

Das Wichtigste auf einen Blick

Private Equity kann zur Altersvorsorge einer Führungskraft beitragen, wenn es Teil einer diversifizierten Vermögensstrategie ist. Seine Aufgabe besteht nicht darin, andere Anlagen zu ersetzen, sondern im Rahmen einer langfristigen Strategie ein ergänzendes Engagement in nicht börsennotierten Unternehmen zu schaffen.

Warum sollte man sich als Unternehmensleiter bei der Vorbereitung auf den Ruhestand beraten lassen?

Die Vorbereitung auf den Ruhestand beschränkt sich nicht nur auf die Auswahl von Kapitalanlagen. Für einen Unternehmensleiter ist diese Überlegung Teil einer umfassenden Vermögensstrategie, die auch die Vergütung, die Veräußerung des Unternehmens, steuerliche Aspekte, die Vermögensübertragung oder auch den Schutz der Familie umfassen kann.

Da diese Themen eng miteinander verbunden sind, erfordern sie oft einen interdisziplinären Ansatz, an dem mehrere Fachleute aus dem Bereich des Kulturerbes beteiligt sind.

Eine schlüssige Vermögensstrategie entwickeln

Jede Führungskraft befindet sich in einer anderen Situation.

Das berufliche Vermögen, das Privatvermögen, die Einkünfte, geplante Veräußerungen, die Ziele für den Ruhestand oder auch die familiäre Situation haben direkten Einfluss auf die zu verfolgende Strategie.

Die Aufgabe von Vermögensverwaltern besteht darin, all diese Faktoren zu analysieren , um eine schlüssige Strategie zu entwickeln, die auf die Ziele des Unternehmensleiters zugeschnitten ist, anstatt Produkt für Produkt zu betrachten.

Dieser Ansatz ermöglicht es insbesondere, den Platz zu ermitteln, den die verschiedenen Anlageklassen innerhalb des Vermögens einnehmen können, einschließlich Private Equity, sofern dieses den angestrebten Zielen entspricht.

Die Veräußerung des Unternehmens vorwegnehmen

Für viele Führungskräfte ist die Vorbereitung auf den Ruhestand eng mit der Übergabe oder dem Verkauf ihres Unternehmens verbunden.

Dieser Schritt wirft zahlreiche Fragen auf:

  • Wie lässt sich der Kapitalabzug organisieren?
  • Wie lassen sich die Veräußerungserlöse wieder investieren?
  • Wie lassen sich nach der Beendigung der beruflichen Tätigkeit nachhaltige Einkünfte erzielen?
  • Wie kann man das Familienvermögen erhalten?

Diese Entscheidungen entfalten ihre Wirkung oft erst mehrere Jahre nach ihrer Umsetzung. Werden sie früh genug antizipiert, ergeben sich mehr Möglichkeiten und lässt sich eine besser abgestimmte Strategie entwickeln.

Verschiedene Fachgebiete koordinieren

Die Vorbereitung auf den Ruhestand einer Führungskraft geht weit über den rein finanziellen Bereich hinaus.

Dazu kann die Hinzuziehung mehrerer Fachärzte erforderlich sein:

  • ein Vermögensberater zur Erstellung der Vermögensaufteilung;
  • ein Wirtschaftsprüfer, der das Unternehmen bei den damit verbundenen Herausforderungen unterstützt;
  • ein Anwalt für die rechtlichen Aspekte;
  • ein Notar zur Vorbereitung der Vermögensübertragung;
  • je nach Situation auch andere Fachkräfte.

Dieser ganzheitliche Ansatz ermöglicht es,Entscheidungen zu treffen, die mit dem gesamten Vermögen und den Projekten des Geschäftsführersim Einklang stehen.

Das Wichtigste auf einen Blick

Die Vorbereitung auf den Ruhestand als Unternehmensleiter bedeutet nicht nur, das Ende der beruflichen Tätigkeit zu planen. Es geht darum, die Entwicklung des gesamten Vermögens zu organisieren, wobei man sich auf eine rechtzeitig entwickelte Strategie stützt und, sofern erforderlich, die Unterstützung durch weitere Fachleute in Anspruch nimmt.

Die häufigsten Fehler bei der Altersvorsorge von Führungskräften

Selbst wenn das Unternehmen ein starkes Wachstum verzeichnet, können bestimmte Fehler die Vorbereitung auf den Ruhestand erschweren.

Wenn man diese Faktoren identifiziert, kann man diesen Schritt besser vorbereiten und ein widerstandsfähigeres Vermögen aufbauen.

Die letzten Jahre der Berufstätigkeit abwarten

Die Vorbereitung auf den Ruhestand lässt sich selten in wenigen Monaten bewältigen.

Der Aufbau eines breit gefächerten Vermögens, die Vorbereitung einer möglichen Unternehmensveräußerung oder die Organisation der Unternehmensnachfolge sind Vorhaben, die oft mehrere Jahre in Anspruch nehmen.

Je früher sie eingeleitet werden, desto mehr Möglichkeiten hat die Führungskraft , ihre Strategie schrittweise anzupassen.

Das berufliche Vermögen mit dem privaten Vermögen verwechseln

Das Unternehmen ist oft der wichtigste Vermögenswert eines Geschäftsführers.

Diese Konzentration kann zwar zur Wertschöpfung beitragen, aber auch die Abhängigkeit des Vermögens von einem einzigen Vermögenswert verstärken.

Der schrittweise Aufbau eines persönlichen Vermögens ermöglicht es, die Einnahmequellen zu diversifizieren und diese Konzentration zu verringern.

Den Einkommensbedarf im Ruhestand unterschätzen

Die während des Erwerbslebens erzielten Einkünfte spiegeln nicht unbedingt die Einkünfte wider, die nach Beendigung der Erwerbstätigkeit zur Verfügung stehen werden.

Die Einschätzung des künftigen Bedarfs ermöglicht es, die Vermögensstrategie schrittweise anzupassen und die sinnvollsten Lösungen zu ermitteln, um den Lebensstandard aufrechtzuerhalten.

Die Diversifizierung vernachlässigen

Die Konzentration des Vermögens auf einen einzigen Vermögenswert oder eine einzige Anlageklasse erhöht die Anfälligkeit gegenüber wirtschaftlichen Schwankungen.

Institutionelle Anleger legen hingegen Wert auf eine Diversifizierung über mehrere Wertschöpfungsfaktoren hinweg. Diese Herangehensweise kann auch Führungskräften beim Aufbau ihres persönlichen Vermögens als Vorbild dienen.

Das Wichtigste auf einen Blick

Die häufigsten Fehler betreffen nicht die Wahl einer bestimmten Anlage, sondern das Fehlen einer vorausschauenden Planung. Wer sich frühzeitig auf den Ruhestand vorbereitet, hat in der Regel mehr Möglichkeiten, ein ausgewogenes Vermögen aufzubauen.

DIAGRAMM FOLGT

Das Wichtigste auf einen Blick

Als Unternehmensleiter bedeutet die Vorbereitung auf den Ruhestand nicht nur, sich auf das Ende der beruflichen Tätigkeit einzustellen. Es geht vor allem darum, ein Vermögen aufzubauen , das nach und nach die Einkünfte aus dem Unternehmen ersetzen kann .

Diese Strategie stützt sich in der Regel auf mehrere sich ergänzende Hebel: den Aufbau eines persönlichen Vermögens, die Streuung über verschiedene Anlageklassen, die Vorausplanung einer möglichen Unternehmensveräußerung und die Sicherung eines nachhaltigen Einkommens im Ruhestand.

In diesem Zusammenhang kann Private Equity als Bestandteil einer diversifizierten Vermögensallokation seinen Platz finden. Sein langfristiger Anlagehorizont, sein Engagement in nicht börsennotierten Unternehmen und sein Ansatz zur Wertschöpfung können bestimmte Vermögensziele erfüllen, sofern diese mit der Situation des Unternehmensleiters im Einklang stehen.

Schließlich erfordert die Vorbereitung auf den Ruhestand oft die Abstimmung verschiedener Aspekte – vermögensrechtlicher, finanzieller, rechtlicher und steuerlicher Art. Aus diesem Grund ist es in der Regel ratsam, diesen Prozess bereits mehrere Jahre im Voraus anzugehen und sich dabei von Fachleuten begleiten zu lassen, die eine ganzheitliche Sichtweise einbringen können.

Zusammenfassend

Für eine Führungskraft bedeutet die Vorbereitung auf den Ruhestand oft auch die Planung ihres Vermögens. Je früher man sich damit befasst, desto besser lässt sich eine Strategie entwickeln, die auf die Lebenspläne, die Vermögensübergabe und das künftige Einkommen abgestimmt ist.

Häufig gestellte Fragen zur Altersvorsorge für Führungskräfte

Warum sollte man sich schon mehrere Jahre vor dem Ausscheiden aus dem Berufsleben auf den Ruhestand vorbereiten?

Die Vorbereitung auf den Ruhestand ist Teil eines langfristigen Prozesses. Der Aufbau eines persönlichen Vermögens, die Diversifizierung der Anlagen, die Vorwegnahme einer möglichen Unternehmensveräußerung oder die Organisation der Vermögensübergabe erfordern oft mehrere Jahre. Je früher man sich mit diesen Fragen auseinandersetzt, desto mehr Möglichkeiten hat der Unternehmensleiter, seine Strategie schrittweise anzupassen.

Warum konzentriert sich das Vermögen eines Geschäftsführers oft auf sein Unternehmen?

Viele Führungskräfte widmen einen Großteil ihrer Karriere dem Aufbau ihres Unternehmens. Dieses macht dann einen wesentlichen Teil ihres Vermögens aus. Diese Konzentration kann zwar ein Hebel für die Wertschöpfung sein, rechtfertigt aber auch Überlegungen zur Diversifizierung des persönlichen Vermögens.

Kann Private Equity dazu beitragen, die Altersvorsorge einer Führungskraft zu sichern?

Private Equity kann ein Bestandteil einer langfristigen Vermögensstrategie sein, sofern es mit den Zielen des Anlegers, seinem Anlagehorizont und seinem Risikoprofil im Einklang steht. Es ersetzt andere Anlageklassen nicht, kann jedoch dank seines Engagements in nicht börsennotierten Unternehmen eine diversifizierte Portfoliozusammensetzung ergänzen.

Warum sollte man sein Vermögen vor dem Ruhestand diversifizieren?

Durch Diversifizierung lässt sich das Vermögen auf mehrere Anlageklassen verteilen, um die Abhängigkeit von einer einzigen Wertschöpfungsquelle zu verringern. Für eine Führungskraft, deren Vermögen eng mit ihrem Unternehmen verbunden ist, kann dieser Ansatz dazu beitragen, ein ausgewogeneres Vermögen aufzubauen.

Welche Aufgaben hat ein Vermögensberater?

Der Vermögensberater unterstützt den Geschäftsführer bei der Festlegung seiner Ziele, der Analyse seines beruflichen und privaten Vermögens, der Gestaltung seiner Vermögensaufteilung sowie der Vorbereitung wichtiger Meilensteine in der Vermögensplanung, wie zum Beispiel dem Ruhestand, der Veräußerung des Unternehmens oder der Unternehmensnachfolge.

Welche Fachleute können eine Führungskraft bei der Vorbereitung auf den Ruhestand unterstützen?

Die Vorbereitung des Ruhestands einer Führungskraft erfordert oft das Zusammenspiel verschiedener Fachgebiete. Je nach Bedarf können dabei ein Vermögensberater, ein Vermögensberater, ein Notar oder ein Rechtsanwalt hinzugezogen werden. Dieser interdisziplinäre Ansatz ermöglicht es, die vermögensrechtlichen, rechtlichen, steuerlichen und finanziellen Aspekte auf einheitliche Weise zu berücksichtigen.

Abbildung 2 folgt

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Das Vermögen von Unternehmensleitern konzentriert sich häufig stark auf ihr Unternehmen.
  • Die Vorbereitung auf den Ruhestand besteht in erster Linie darin, schrittweise ein persönliches Vermögen aufzubauen, das das künftige Einkommen ergänzen kann.
  • Eine diversifizierte Vermögensstrategie kann je nach den angestrebten Zielen mehrere Anlageklassen kombinieren .
  • Private Equity kann ein sinnvoller Bestandteil einer langfristigen Vermögensaufteilung sein, ohne jedoch andere Anlageklassen zu ersetzen.
  • Es ist ratsam, bereits mehrere Jahre vor dem Ausscheiden aus dem Berufsleben mit der Vorbereitung auf den Ruhestand zu beginnen.
  • Vermögensverwalter, Wirtschaftsprüfer, Notare und Rechtsanwälte spielen eine ergänzende Rolle bei der Begleitung dieser Überlegungen.
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