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Private Equity im Jahr 2026: Ein Markt im Umbruch
Im ersten Halbjahr 2026 entwickelt sich der Private-Equity-Markt uneinheitlich. Die Abschwächung konzentriert sich vor allem auf die USA, den Software-Sektor und Large-Cap-Transaktionen. Zwar bleiben die Fundamentaldaten in Teilen des Marktes solide, doch veranlasst die künstliche Intelligenz die Anleger dazu, die Nachhaltigkeit des Wachstums und die Bewertungskennzahlen neu zu bewerten.
Gleichzeitig nimmt die Geschäftstätigkeit in Europa und Asien zu, während sich die Kapitalströme in Richtung Energie, Finanzdienstleistungen und KI-bezogene Infrastruktur verlagern.
Auch erste Anzeichen für eine Verbesserung der Liquidität sind zu erkennen: steigende Verkaufszahlen, die Wiederbelebung des Marktes für Börsengänge und ein Rekordniveau bei Sekundärtransaktionen. Diese Entwicklung verläuft jedoch weiterhin schrittweise, da die Ausschüttungen im Vergleich zum aufgelaufenen Vermögensbestand nach wie vor begrenzt sind.
In diesem stärker fragmentierten Umfeld sind Selektivität, Disziplin bei der Bewertung und die Schaffung operativer Wertschöpfung nach wie vor entscheidend.

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