Warum dieser Aufschwung?
Mehrere Faktoren erklären diese Dynamik:
- Verbesserte Zugänglichkeit dank niedrigerer Eintrittspreise;
- Regelmäßige Zeichnungsfristen, in der Regel monatlich;
- Regelmäßige Liquidität, häufig vierteljährlich;
- Kontinuierliche Reinvestition der Ausschüttungen;
- Bessere Verwaltung des Cashflows.
Diese Merkmale entsprechen dem Bestreben nach einem Gleichgewicht zwischen langfristiger Exposition gegenüber nicht börsennotierten Unternehmen und operativer Flexibilität.
Die strukturierende Rolle der Sekundärstrategie
Innerhalb der Evergreen-Strukturen nimmt die Sekundärstrategie einen zentralen Platz ein.
Durch die Investition in bereits zusammengestellte Portfolios ermöglicht sie:
- Bessere Transparenz hinsichtlich der zugrunde liegenden Vermögenswerte;
- Ein potenziell kürzerer Liquiditätshorizont;
- Sofortige Diversifizierung (Geografie, Sektoren, Jahrgänge).
In einem Umfeld, das in den letzten Jahren von rückläufigen Ausschüttungen geprägt war, ist der Sekundärmarkt ein bevorzugtes Instrument, um den Liquiditätsbedarf institutioneller Anleger zu decken und gleichzeitig ihr Engagement in dieser Anlageklasse aufrechtzuerhalten.
Ein Markt, der sich noch in der Expansionsphase befindet
Mit einem geschätzten Wert von rund 200 Milliarden Dollar im Jahr 2025** macht der Sekundärmarkt nach wie vor nur einen Bruchteil des Primärmarktes für Private Equity aus. Sein Wachstumspotenzial bleibt jedoch beträchtlich, insbesondere angesichts der Entwicklung von Evergreen-Lösungen.
Um diese Themen – Strukturveränderungen, Liquiditätsmanagement, Marktperspektiven – zu vertiefen, steht das vollständige Interview mit Briac Houtteville, Managing Director bei Future Standard, zur Verfügung.
*Quelle: PitchBook Analyst Note & Global Trustco Market Insight
**Quelle: Evercore – Bericht zum Sekundärmarkt 2025





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