Das Re-up-Programm von Louis Flamand, Chief Investment Officer von Altaroc
Zusammenfassung
Das Re-up-ProgrammAltaroc auf einer zentralen Überzeugung der Private-Equity-Branche: Market Timing ist unmöglich. Im Gegensatz zu börsennotierten Märkten hat der Anleger weder Einfluss auf den Einstiegs- noch auf den Ausstiegszeitpunkt, da diese Entscheidungen von den Fondsmanagern getroffen werden. In diesem Zusammenhang besteht die einzige wirklich wirksame Strategie zur Maximierung der Performance darin, regelmäßig zu investieren, idealerweise jedes Jahr den gleichen Betrag, um alle Konjunkturzyklen abzudecken und die besten Jahrgänge nicht zu verpassen. In der Praxis tun sich selbst die größten institutionellen Anleger schwer, diese Disziplin anzuwenden. Drei wesentliche Einschränkungen erklären diese Schwierigkeit. Erstens der Nenner-Effekt: Bei einem Rückgang der börsennotierten Märkte wird der Anteil von Private Equity in ihrem Portfolio automatisch zu hoch, was sie zwingt, ihre Engagements zum ungünstigsten Zeitpunkt zu reduzieren. Zweitens der Zähler-Effekt: Wenn Private Equity eine Outperformance erzielt, wird sein Gewicht in der Gesamtallokation zu groß, was ebenfalls zu einer erzwungenen Reduzierung der Investitionen führt. Schließlich werden Allokationsentscheidungen oft von internen oder strategischen Überlegungen außerhalb des Private-Equity-Bereichs beeinflusst, was einen über die Zeit konsistenten Ansatz verhindert. Das Re-up-Programm ermöglicht es privaten Anlegern, diese Einschränkungen durch einen disziplinierten und planmäßigen Ansatz zu überwinden. Durch regelmäßige Investitionen über mehrere Jahre hinweg bauen sie schrittweise ein diversifiziertes Portfolio auf, sind verschiedenen Konjunkturzyklen ausgesetzt und maximieren ihre Chancen, die Gesamtperformance der Anlageklasse zu erzielen. Dieser Ansatz bietet mehrere Wettbewerbsvorteile. Er stützt sich zunächst auf die Erfahrung derAltaroc, ehemalige Fondsmanager, die institutionelles Fachwissen einbringen. Zweitens konzentrieren sich die Portfolios bewusst auf die besten Fonds, um mehr Alpha zu generieren als stärker diversifizierte institutionelle Allokationen. Schließlich ermöglicht die Disziplin von Re-up die Strukturierung eines langfristig optimierten Anlageprogramms, wo selbst große institutionelle Anleger Schwierigkeiten haben. Letztendlich verwandelt Re-up eine strukturelle Einschränkung von Private Equity in einen echten Performance-Hebel, indem es Regelmäßigkeit, zeitliche Diversifizierung und eine strenge Auswahl der Fondsmanager kombiniert.









