Inside Private Equity - Emission vom 29. Januar 2025
Zusammenfassung
In dieser 9. Ausgabe von „Inside Private Equity“ geht die Sendung auf eine für jeden Anleger zentrale Frage ein: Welchen Anteil seines Vermögens sollte er in Private Equity investieren? Frédéric Stolar gibt eine differenzierte Antwort, wobei er sich auf die Vorgehensweisen institutioneller Anleger stützt. Diese investieren im Durchschnitt zwischen 20 % und 30 % ihres Vermögens in diese Anlageklasse, wobei es je nach Art der Anleger (Pensionsfonds, Staatsfonds, Family Offices) Schwankungen gibt. Für eine Privatperson hängt die richtige Allokation jedoch in erster Linie von ihrer persönlichen Situation ab: Anlagehorizont, Liquiditätsbedarf und Gesamtzusammensetzung des Vermögens. Da Private Equity von Natur aus illiquide und auf lange Sicht angelegt ist, sollte es dem „langfristigen Teil“ des Vermögens vorbehalten bleiben. Die Erfolgsgeschichte der TOM-Gruppe veranschaulicht perfekt die Wertschöpfung, die durch Private Equity ermöglicht wird. Dieser europäische Marktführer im Schmuckbereich konnte sich dank Finanzpartnern wandeln, die ihm schnelle Umsetzung, Finanzengineering und strategisches Vertrauen verschafften. Maurice Tchenio erinnert daran, dass die Rolle von Private Equity nicht nur finanzieller Natur ist: Sie besteht darin, Unternehmen langfristig stärker, rentabler und attraktiver zu machen, insbesondere durch die Verbesserung der Unternehmensführung, des Kundenerlebnisses und der Wachstumsmotoren. Die Sendung beleuchtet zudem die Vorgehensweisen institutioneller Anleger, die jedes Jahr diszipliniert investieren, ohne zu versuchen, den Markt zu „timing“. Diese Strategie ermöglicht es, Konjunkturzyklen auszugleichen und die Gesamtperformance von Private Equity zu nutzen. Das Management des Engagements bleibt jedoch komplex, insbesondere aufgrund von Markteffekten (Nenner- und Zähler-Effekt) und Bewertungsschwankungen. Schließlich unterstreicht der Erfahrungsbericht eines Vermögensberaters die fortschreitende Demokratisierung von Private Equity bei Privatanlegern. Dank neuer, leichter zugänglicher (ab 100.000 €) und diversifizierter Lösungen können Privatanleger nun Zugang zu dieser Anlageklasse erhalten und sich stärker in der Realwirtschaft engagieren. Die Rolle des Beraters wird dabei entscheidend, um diese Allokation zu begleiten, die Risiken zu erläutern und eine geeignete Strategie zu entwickeln.









