Inside Private Equity - Emission vom 4. Juni 2025
Zusammenfassung
Diese Sendung befasst sich mit dem Aufschwung des Sekundärmarktes für Private Equity, dessen jährliches Transaktionsvolumen heute auf etwa 150 Milliarden Dollar geschätzt wird. Frédéric Stolar erklärt, dass dieser Markt im Vergleich zum Gesamtvolumen des Private-Equity-Marktes, das auf fast 6.000 Milliarden Dollar geschätzt wird, noch begrenzt ist, aber dank zweier Triebkräfte weiter wachsen dürfte: dem Wachstum des Primärmarktes und der allmählichen Zunahme der Umschichtung institutioneller Portfolios.Anschließend stellt die Sendung Nomadia vor, ein französisches Unternehmen, das sich auf SaaS-Lösungen für Außendienstmitarbeiter spezialisiert hat. Sein Geschäftsführer, Maxime Dubois, erklärt, wie das Unternehmen Firmen dabei unterstützt, ihre Touren zu optimieren, die zurückgelegten Kilometer zu reduzieren und ihre Produktivität zu steigern. Mit der Unterstützung des HG möchte Nomadia seine internationale Expansion beschleunigen, seine Technologieplattform stärken und zu einem europäischen Marktführer im Außendienstbereich werden. Julien Krantz von Invest Europe stellt die Erkenntnisse der jüngsten Studie zum europäischen Private-Equity-Markt vor. Im Jahr 2024 beliefen sich die Investitionen in Europa auf 126 Milliarden Euro, wobei mehr als 8.000 Unternehmen unterstützt wurden. Trotz eines unsicheren makroökonomischen Umfelds bestätigt Private Equity seine Rolle bei der Finanzierung von Innovation, KMU, Beschäftigung und der industriellen Souveränität Europas. Louis Flamand erläutert anschließend, warum Investoren mit einem Private-Equity-Portfolio „ruhig schlafen“ können. Die scheinbare Volatilität ist geringer als an den börsennotierten Märkten, insbesondere dank vorsichtiger Bewertungen der Beteiligungen. Die Fondsmanager wenden oft einen Abschlag auf den tatsächlichen Ausstiegswert an und schaffen so ein Sicherheitspolster, auch wenn die Risiken in Bezug auf Liquidität, Kapitalverlust und makroökonomische Sensitivität bestehen bleiben. Antoine Colson, Leiter des IPEM, beschreibt die Bedeutung der großen internationalen Private-Equity-Veranstaltungen. Diese Veranstaltungen ermöglichen es institutionellen Anlegern, Staatsfonds, Pensionsfonds und Family Offices, sich mit den Fondsmanagern zu treffen, Strategien zu vergleichen und Zugang zu Informationen zu erhalten, die sonst nur schwer verfügbar sind. Er hebt auch den Aufstieg der Evergreen-Fonds hervor, die dank ihres einfachen Zugangs, ihrer relativen Liquidität und ihrer Funktionsweise, die eher klassischen Sparprodukten ähnelt, besser für Privatkunden geeignet sind.Schließlich teilt Samy Wardini, Mitbegründer von Ramify, die Sichtweise einer digitalen Anlageplattform. Er bestätigt das wachsende Interesse von Privatanlegern an Private Equity, insbesondere durch Produkte, die übersichtlicher, zugänglicher und einfacher in eine diversifizierte Vermögensallokation zu integrieren sind.









