Inside Private Equity - Emission vom 26. November 2025
Zusammenfassung
Diese Folge von „Inside Private Equity“ beleuchtet mehrere konkrete Ansatzpunkte für Investitionen in die Realwirtschaft, wobei der Schwerpunkt auf Altersvorsorge, Evergreen-Fonds, dem Sekundärmarkt, Unternehmensleitern und künstlicher Intelligenz liegt. Frédéric Stolar geht zunächst auf die J-Kurve ein, ein klassisches Phänomen im Private-Equity-Bereich, das mit den Anfangskosten und der vorsichtigen Bewertung der ersten Beteiligungen zusammenhängt. Er erklärt, warum diese Kurve bei Evergreen-Fonds, bei denen Investoren kontinuierlich ein- und aussteigen, problematisch sein kann, und betont, wie wichtig es ist, die Struktur dieser Produkte genau zu verstehen. Er erläutert zudem die Vorteile der Einbindung von Evergreen-Fonds in eine Altersvorsorgestrategie, insbesondere aufgrund des langen Zeitraums, der Besteuerung des PER der Kraft des Zinseszinses.Die „Success Story“ widmet sich der Premium-Gruppe, einem französischen Vermögensverwalter, der von Olivier Farouz gegründet wurde. Mit mehr als 150.000 Kunden, 19 Milliarden Euro verwaltetem Vermögen und einem starken organischen Wachstum veranschaulicht Premium den Wandel der Vermögensberatung durch Digitalisierung, die Konsolidierung der Branche und die Unterstützung durch Private Equity. Olivier Farouz blickt auf die aufeinanderfolgenden Beteiligungen von Montefiore, Eurazeo und schließlich Blackstone zurück und erläutert das Ziel, Premium zu einem europäischen Vorreiter im Wealth Management zu machen. In der Rubrik „Im Fokus der Fonds“ analysiert Briac Houteville, Managing Director bei Future Standard, den Aufschwung des Sekundärmarktes für Private Equity. Er erklärt, wie dieser Markt es institutionellen Anlegern ermöglicht, ihre Liquidität zu verwalten, ihre Portfolios zu diversifizieren und schneller aufzubauen. Er hebt zudem das Interesse am Mid-Market hervor, der weniger hoch bewertet ist als Large Caps und reich an Möglichkeiten zur Wertschöpfung ist.Die Trendkolumne von Thibault Mortelecq richtet sich an Unternehmer und Freiberufler. Er vergleicht Private-Equity-Investitionen auf privater Basis und über eine Gesellschaft und zeigt dabei die Auswirkungen von Besteuerung, latenten Gewinnen und Kapitalisierungsverträgen auf. Seine zentrale Botschaft: Private Equity kann zu einem leistungsstarken Instrument der Vermögensstrukturierung werden, sofern es langfristig angelegt ist und gut begleitet wird.Der Experte der Sendung, François Candelon von seven2, analysiert die Rolle der künstlichen Intelligenz bei der Wertschöpfung. Er erklärt, wie KI operative Prozesse verändert, die Leistung der Portfoliounternehmen verbessert und zu einem unverzichtbaren Kriterium bei der Investitionsanalyse wird. Seiner Meinung nach wird das Private Equity von morgen sowohl technologischer als auch menschlicher sein.Schließlich kommen in der Rubrik „Paroles d’investisseurs“ Xavier Ducourau und Loïc Ronzano, die Gründer von Magdala, zu Wort. Sie erläutern, wie sie Unternehmer und Führungskräfte bei ihrer Private-Equity-Allokation begleiten – mit einem Ansatz, der auf Aufklärung, regelmäßiger Investitionstätigkeit, Diversifizierung und der Anpassung an das Vermögensprofil jedes einzelnen Kunden basiert.









