Inside Private Equity - Emission vom 9. Juli 2025
Zusammenfassung
In dieser 14. Ausgabe von „Inside Private Equity“ beleuchtet die Sendung die wichtigsten Risiken im Zusammenhang mit Private Equity, wobei Frédéric Stolar Einblicke in die Themen Illiquidität, Kapitalverlust, die Auswahl der Fondsmanager und die Bedeutung der Diversifizierung der Fondsjahrgänge gibt. Illiquidität wird dabei weniger als Risiko, sondern vielmehr als strukturelles Merkmal dieser Anlageklasse dargestellt, das erfordert, nur den langfristigen Teil des Vermögens zu investieren und die zeitlichen Abläufe von Kapitalabruf Ausschüttungen genau zu verstehen.Die Erfolgsgeschichte widmet sich Odigo, einem französischen Spezialisten für Cloud-Lösungen im Bereich Kundenbeziehungen. Sein Co-CEO Jean-Michel Bruel blickt auf die Transformation des Unternehmens seit dessen Ausgliederung aus dem Capgemini-Konzern und die Begleitung durch Seven2 zurück. Er erklärt, wie Private Equity zwar ein anspruchsvolles Tempo vorgibt, aber auch ermöglicht, das Wachstum zu strukturieren, die operative Effizienz zu steigern und neue Entwicklungsschritte vorzubereiten.In der Rubrik „Im Herzen der Fonds“ erläutert Edouard Didier, Managing Director bei STG, wie ein auf B2B-Software spezialisierter Fonds ein Zielunternehmen vor der Übernahme analysiert. Die due diligence als entscheidender Moment, um das Management, die Qualität des Wachstums, die operativen Hebel und das Wertschöpfungspotenzial zu bewerten. Er betont insbesondere die Bedeutung der Übereinstimmung zwischen Investoren und Führungskräften.Die Trendkolumne von Thibaut Mortelecq beleuchtet die Rolle des langen Zeithorizonts beim Vermögensaufbau. Durch den Vergleich einer sequenziellen Anlagestrategie mit einem geplanten und strukturierten Ansatz zeigt er, dass die Anlagemethode, die Besteuerung und die Vorausplanung der Vermögensübergabe die endgültige Performance für den Anleger und seine Erben erheblich beeinflussen können.Der Experte des Monats, Michel Roumy, Ökonom und Berater bei Levy Capital Partners, befasst sich mit der finanziellen Bildung im Bereich Private Equity. Er unterstreicht das wachsende Interesse großer Familien an dieser Anlageklasse und erinnert gleichzeitig daran, dass die Investition im Rahmen einer Vermögensdiversifizierung erfolgen muss und nicht als Vorsorge. Er betont zudem die Notwendigkeit, die Risiken, den Anlagehorizont und die Illiquiditätsbeschränkungen klar zu erläutern. Schließlich kommt Laurent Mayer, Privatinvestor und Gründer von The Tie Breaker, zu Wort. Gestützt auf seine Erfahrung als Investmentbanker teilt er seine Vision einer Branche, die global, hochentwickelt und äußerst wettbewerbsintensiv geworden ist. Er erläutert, warum er einen diversifizierten Ansatz über mehrere Jahrgänge und Dachfonds bevorzugt, der auf einer langfristigen Perspektive basiert und bei dem der Interessenausgleich im Vordergrund steht.









