Inside Private Equity – Sendung vom 18. September 2024
Zusammenfassung
Diese Folge von „Inside Private Equity“ beleuchtet das tatsächliche Volumen des Private-Equity-Marktes und dessen wachsende Rolle bei der Finanzierung der Wirtschaft. Frédéric Stolar erinnert daran, dass Private Equity weltweit ein verwaltetes Vermögen von rund 5,5 Billionen Dollar ausmacht und der Markt seit zwanzig Jahren stark wächst. Er erklärt, warum viele Unternehmen es vorziehen, nicht börsennotiert zu bleiben oder sich von der Börse zurückzuziehen: weniger Berichtspflichten, mehr Vertraulichkeit, eine bessere Bewertung für bestimmte Geschäftsmodelle und ein Zeitrahmen, der besser auf ihre Entwicklung abgestimmt ist. Anschließend rückt die Sendung EcoVadis ins Rampenlicht, ein von Frédéric Trinel gegründetes Unternehmen, das sich zu einem französischen Einhorn entwickelt hat, das auf die CSR-Bewertung von Unternehmen spezialisiert ist. Sein Werdegang veranschaulicht den Beitrag von Private Equity über die reine Finanzierung hinaus: internationale Ausrichtung, Strukturierung, strategische Begleitung, Branchenexpertise und Unterstützung bei der Rekrutierung von Talenten. Private Equity wird als „Smart Money“ dargestellt, das in der Lage ist, das Wachstum zu beschleunigen und gleichzeitig die langfristige Vision der Gründer zu respektieren.Isabelle Pagnotta, Partnerin bei Inflexion, erläutert, wie ein Fonds seine Beteiligungen auswählt: Qualität des Managements, internationale Ambitionen, Marktführerschaft in einer Nische, organisches und externes Wachstumspotenzial. Sie betont die menschliche Dimension des Geschäfts und die Bedeutung einer vertrauensvollen Beziehung zwischen Investoren und Führungskräften. Die Sendung befasst sich auch mit der zunehmenden Feminisierung der Branche. Louis Flamand analysiert anschließend den Stellenwert Asiens in den Private-Equity-Portfolios. Entgegen der landläufigen Meinung ist Asien nicht unbedingt das Eldorado für nicht börsennotierte Unternehmen: Die Renditen liegen dort unter denen in Nordamerika und Europa, bei gleichzeitig höheren politischen, regulatorischen und Liquiditätsrisiken. China hat an Schwung verloren, Indien zieht viel Kapital an, während Japan, Südkorea oder Australien reifere, aber immer noch spezifische Profile bieten. Schließlich erläutert Jean-Philippe Kervadec die Rolle der Platzierungsagenten bei der Kapitalbeschaffung. In einem komplexeren Markt, in dem Kapitalbeschaffungen nun mehr Zeit in Anspruch nehmen, wird die Qualität der Beziehungen zu den Investoren entscheidend. Die Sendung schließt mit der Attraktivität Europas und Frankreichs, die über einen großen Pool an innovativen, ambitionierten Unternehmen verfügen, die das Potenzial haben, zu internationalen Marktführern zu werden.









