Auf welchen Grundannahmen beruht das Re-up-Programm?
Zusammenfassung
Frédéric Stolar erklärt, dass die Performance des Re-up-Programms vollständig auf dem Altarocberuht, also der Standardabwicklung eines Private-Equity-Fonds: Das Kapital wird schrittweise über fünf Jahre investiert, ab dem vierten Jahr zurückgezahlt, mit einem Performanceziel von etwa dem 1,7-fachen des Einsatzes und einer jährlichen Bruttorendite von knapp 13 %. Dieses Modell ist für sich genommen bereits leistungsstark, bleibt jedoch unvollkommen, da das Kapital nicht kontinuierlich genutzt wird. Genau hier setzt die Re-up-Strategie an. Sie ermöglicht es, die Kapitaleffizienz zu optimieren, indem die Investitionsdauer verlängert und vor allem die Ausschüttungen systematisch wiederverwendet werden. Anstatt die abfließenden Mittel ungenutzt zu lassen, werden sie sofort in neue Fondsrunden reinvestiert. Das Kapital „schlummert“ nie, was automatisch die Gesamtperformance verbessert, ohne das Risikoniveau zu erhöhen oder die Renditeannahmen zu ändern. Das Hauptziel besteht also nicht darin, eine Rendite von über 13 % anzustreben, sondern sicherzustellen, dass diese Rendite dauerhaft erzielt wird. Langfristig erzeugt diese Kontinuität der Investitionen dank des Zinseszinses einen starken Multiplikatoreffekt. Über einen Zeitraum von 15 Jahren kann dies selbst bei vorsichtigen Annahmen zu sehr bedeutenden Multiplikatoren führen. Diese Strategie kann jedoch nur mit einer geeigneten Infrastruktur funktionieren. Sie erfordert die Fähigkeit, jedes Jahr neue Qualitätsjahrgänge zu produzieren, eine ständige Diversifizierung zwischen den Portfolios, die technische Beherrschung der Wiederverwendung von Kapitalflüssen und eine digitale Plattform, die eine reibungslose Steuerung des Ganzen ermöglicht. Genau diese Kombination macht die BesonderheitAltaroc aus. Letztendlich beruht die Stärke von Re-up nicht auf einem unrealistischen Versprechen, sondern auf einer strengen Anlagedisziplin und einer optimalen Nutzung des Kapitals im Laufe der Zeit. Es handelt sich nicht um Finanzzauberei, sondern um eine strukturierte Optimierung, die es ermöglicht, die langfristige Performance zu maximieren.









