Interview mit Arthur Brothag – Partner, Leiter Investor Relations und Strategie – Apax
Zusammenfassung
In diesem Interview teilt Arthur Brothag, Global Head of Investor Relations & Strategy bei Apax , seine Sicht auf die Zukunft von Private Equity in einem Umfeld, das von steigenden Zinsen, geopolitischer Unsicherheit und dem Aufschwung der künstlichen Intelligenz geprägt ist. Seiner Meinung nach ist das Goldene Zeitalter von Private Equity noch nicht vorbei, sondern es beginnt eine neue Phase. Nach einem Jahrzehnt, das von niedrigen Zinsen und hohen Bewertungen geprägt war, wird die Performance stärker von den Fundamentaldaten abhängen: strenge Auswahl der Vermögenswerte, Branchenspezialisierung, operative Wertschöpfung und die Fähigkeit, Unternehmen zu transformieren.Apax auf eine über 50-jährige Geschichte und einen multisektoralen Spezialistenansatz, der sich insbesondere auf Technologie, Dienstleistungen und den digitalen Konsum konzentriert. Diese Spezialisierung ermöglicht es, Playbooks zu entwickeln, Chancen bilateral zu erschließen und auf ein Netzwerk von Unternehmern zurückzugreifen, um Unternehmen besser zu bewerten und zu begleiten. KI zeichnet sich als neuer wichtiger Motor ab, der sowohl Chancen als auch Risiken birgt. Apax bereits in seinen Investitionsrahmen, um für jedes einzelne Unternehmen zu bewerten, wer den durch Produktivitätssteigerungen geschaffenen Wert für sich nutzen kann. Nachhaltigkeit wird ebenfalls als Leistungsfaktor dargestellt, insbesondere weil sie für die Zusammenarbeit mit Großkunden, die Beschaffung von Finanzmitteln oder die Vorbereitung eines Exits unverzichtbar wird. Arthur Brothag betont schließlich, wie wichtig es ist, über Konjunkturzyklen hinweg regelmäßig zu investieren. In einem anspruchsvolleren Markt müssen die besten Fondsmanager diszipliniert und spezialisiert bleiben und in der Lage sein, konkret Alpha zu generieren, das über den reinen Markteffekt hinausgeht.









