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Aeris optimiert die Verwaltung von 10.000 vernetzten Geräten bei Swiss International Airlines

Veröffentlicht am
2026
Geändert am
2026
0
Minute(n)
Odyssey 2023
Aeris optimiert die Verwaltung von 10.000 vernetzten Geräten bei Swiss International Airlines
Das in San Jose, Kalifornien, ansässige Unternehmen Aeris unterstützt Firmen dabei, physische Objekte weltweit über das Internet zu vernetzen und zu verwalten. Das Unternehmen, das im FPCI Altaroc Odyssey vertreten ist, hat Swiss International Airlines dabei geholfen, die Transparenz und Steuerung ihrer 10'000 vernetzten Geräte erheblich zu verbessern und gleichzeitig die Betriebssicherheit zu erhöhen.
Von
Antoine Orsoni
Antoine Orsoni
Aeris optimiert die Verwaltung von 10.000 vernetzten Geräten bei Swiss International Airlines
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IoT: Swiss International Airlines setzt Aeris ein, um die Überwachung ihrer weltweiten Konnektivität zu automatisieren

Der IoT-Konnektivitätsanbieter Aeris deckt dank einer weltweiten Infrastruktur, die in über 190 Ländern zum Einsatz kommt, mehrere zehn Millionen Geräte (Telefone, Fahrzeuge, Computer) ab. Seine Plattform bündelt Funktionen für Konnektivität und Gerätemanagement sowie Tools für Transparenz und Kontrolle.

Die Fluggesellschaft Swiss International Airlines verfügt ihrerseits weltweit über rund 10.000 Geräte im Einsatz (Bordtelefone und -tablets, Sensoren sowie Wartungsterminals). Vor der Einführung von Aeris konnten die IT-Teams der Schweizer Fluggesellschaft zwar die Gesamtnutzungsvolumina der SIM-Karten verfolgen, es fehlte ihnen jedoch an Detailgenauigkeit, um die Ursache von Anomalien präzise zu identifizieren. Dieser Mangel an Transparenz erhöhte die operativen Risiken, trieb die Datenkosten in die Höhe und verlängerte die Zeit bis zur Behebung von Störungen.

Diese Schwachstelle zeigte sich insbesondere bei einem schwerwiegenden Vorfall, der sich zwei Jahre vor der Einführung der Lösung ereignete, als ein unentdeckter Fehler dazu führte, dass die Daten vollständig neu heruntergeladen wurden, anstatt nur inkrementell synchronisiert zu werden. Innerhalb weniger Stunden waren die monatlichen Datenkontingente von Tausenden von Geräten aufgebraucht. Aufgrund mangelnder Transparenz bei den Verbindungen dauerte die Ermittlung der Ursache mehrere Tage, was die betriebliche Effizienz beeinträchtigte und umfangreiche manuelle Eingriffe erforderlich machte.

Sofort messbare finanzielle und betriebliche Vorteile

Dank der Einführung von Aeris hat Swiss International Airlines ihr Betriebsmodell grundlegend umgestaltet und ist von einem reaktiven Störungsmanagement zu einem proaktiven, datengestützten Ansatz übergegangen. Die Integration der Plattform führt zu klaren Leistungskennzahlen (KPIs) für die Fluggesellschaft:

  • 100-mal schnellere Problemlösung: Die Analyse von Netzwerkstörungen oder IP-Adresskonflikten, die zuvor mehrere Tage manueller Untersuchung erforderte, wird dank Echtzeit-Dashboards nun in weniger als 15 Minuten erledigt.
  • Senkung der Datenverbindungs-Kosten um 25 %: Durch die sofortige Sperrung von Endgeräten, bei denen Synchronisationsschleifen oder ungerechtfertigte Daten-Downloads auftreten, vermeidet das UnternehmenRoaming-Gebühren außerhalb des Tarifs und die Verschwendung von Bandbreite.
  • 40 % weniger kritische Vorfälle: Automatisierte Warnmeldungen auf der Grundlage ungewöhnlicher Verbrauchswerte ermöglichen es, Konfigurationsfehler in den elektronischen Flugtaschen (Electronic Flight Bags) der Besatzungen zu beheben, bevor diese den Flugbetrieb beim Start lahmlegen.

Dank einer detaillierten Übersicht auf Ebene jeder einzelnen SIM-Karte lässt sich nun innerhalb weniger Minuten die Ursache von Anomalien ermitteln, deren Analyse zuvor mehrere Tage in Anspruch nahm. Diese Fähigkeit, ungewöhnliche Verhaltensmuster frühzeitig zu erkennen – sei es übermäßiger Datenverbrauch, unerwartete Verbindungen oder Konfigurationsfehler – stärkt die Sicherheitslage und senkt gleichzeitig die Kosten.

Verstärkte IoT-Sicherheit: Perimeter-Sicherheit für vernetzte Fahrzeugflotten

In der Luftfahrtbranche stellt jedes mobile Endgerät oder jeder vernetzte Sensor einen potenziellen Zugangspunkt zum Unternehmensnetzwerk dar. Die Sicherheit im Internet der Dinge (IoT) kann sich nicht mehr allein auf einfache lokale Antivirenprogramme stützen, die sich auf einfachen Industriegeräten oft gar nicht installieren lassen.

Die Aeris-Plattform bietet eine Lösung auf der Ebene der Netzwerkinfrastruktur selbst. Durch die Überwachung der Mobilfunkverbindung werden strenge Sicherheitsregeln angewendet:

  • Erkennung von Signalisierungsanomalien: Wenn eine SIM-Karte, die ursprünglich einem Wartungsgerät in Zürich zugewiesen war, plötzlich versucht, von einem anderen Gerät oder einer verdächtigen Mobilfunkzelle im Ausland eine Verbindung herzustellen, wird der Datenverkehr sofort unterbrochen.
  • Datenverkehrskontrolle und Netzwerk-Firewall: Die Plattform beschränkt die Kommunikation jedes Geräts ausschließlich auf die Server des Unternehmens (über private APNs und gesicherte VPN-Tunnel) und verhindert so jegliche Weiterleitung an nicht autorisierte Internetadressen oder bösartige Befehlsserver.

Ein industrielles Erfordernis, das von den Giganten der Automobil- und Telekommunikationsbranche gleichermaßen geteilt wird

Dieser Wandel verdeutlicht eine umfassendere Herausforderung im Zusammenhang mit der Verwaltung vernetzter Geräte in großem Maßstab. Angesichts der zunehmenden Verbreitung von IoT-Geräten in kritischen Bereichen wie der Luftfahrt, der Industrie oder der Automobilbranche wird die Fähigkeit zur detaillierten Überwachung der Konnektivität zu einer betrieblichen und finanziellen Notwendigkeit.

In diesem Zusammenhang unterstützt Aeris zahlreiche Marktführer wie Orange Belgien, Volkswagen und Mitsubishi. Im Bereich der vernetzten Fahrzeuge ermöglicht beispielsweise die Echtzeitverarbeitung von Telematikdatenströmen diesen Herstellern, Software-Updates per Fernzugriff (Over-The-Air) gleichzeitig auf Millionen von Fahrzeugen zu installieren und dabei sicherzustellen, dass keine Netzwerkfehler die Bandbreiten der Partnerbetreiber überlasten oder großflächige Softwareausfälle verursachen.

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