Interview Merete Hverven - CEO Visma
Zusammenfassung
Visma ist einer der europäischen Marktführer für geschäftskritische Software mit einem Umsatz von über 2,4 Milliarden Euro im Jahr 2023, 1,7 Millionen Kunden und 15.000 Mitarbeitern. Unter der Leitung von Merete Hverven verzeichnete das Unternehmen ein spektakuläres Wachstum und steigerte seine Bewertung von rund 1 Milliarde Euro im Jahr 2011 auf 19 Milliarden Euro Ende 2023. Sein Geschäftsmodell basiert auf Software, die für das tägliche Management von Unternehmen und Behörden unverzichtbar ist: Rechnungsstellung, Lohnabrechnung, Buchhaltung, Verwaltungsautomatisierung und Finanzsteuerung. Diese Positionierung auf grundlegende Bedürfnisse macht das Geschäft besonders widerstandsfähig, selbst in Zeiten des wirtschaftlichen Abschwungs. Die Unterstützung durch Hg, einen auf Software spezialisierten Private-Equity-Fonds, war für diesen Kurs entscheidend. Seit dem Börsenrückzug von Visma im Jahr 2006 Hg das Unternehmen bei seiner internationalen Expansion, seinen Akquisitionen, seiner Strukturierung und seiner langfristigen Strategie. Die Branchenexpertise, das Netzwerk und die Benchmarks aus anderen Softwareunternehmen stellen einen echten Wachstumshebel dar. Visma kombiniert organisches Wachstum mit externem Wachstum. Das Unternehmen investiert rund 20 % seines Umsatzes in Forschung und Entwicklung und hat mehr als 300 Akquisitionen getätigt, davon etwa 150 seit dem Amtsantritt von Merete Hverven als CEO. Frankreich gehört nun zu den strategischen Märkten, wobei weitere Akquisitionen geplant sind.Das Unternehmen setzt zudem stark auf künstliche Intelligenz, um seine Produkte zu verbessern, administrative Aufgaben weiter zu automatisieren und die Effizienz seiner Teams zu steigern. Auch wenn ein Börsengang langfristig weiterhin möglich ist, profitiert Visma heute von den Vorteilen einer langfristigen privaten Aktionärsstruktur, die es dem Unternehmen ermöglicht, konsequent in Wachstum, Innovation und Internationalisierung zu investieren.







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