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Private Equity verstehen
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Die vier Private-Equity-Strategien

Veröffentlicht am
2024
338

Zusammenfassung

Der Bereich Private Equity umfasst Risikokapital, Wachstumsfinanzierung, LBO Turnaround-Finanzierungen mit unterschiedlichen Profilen.

Schriftliche Transkription

Louis Flamand: Private Equity besteht darin, mithilfe verschiedener Strategien in nicht börsennotierte Unternehmen in verschiedenen Entwicklungsstadien zu investieren. Es gibt vier Strategien für Private Equity, die in verschiedenen Phasen des Lebenszyklus eines Unternehmens zum Einsatz kommen. Zunächst einmal zielen Risikokapital oder Venture Capital auf die frühen Entwicklungsstadien eines Unternehmens ab. In der Seed Stage wird in eine Idee investiert, um diese zu verwirklichen. Danach folgt die Phase der ersten Entwicklung, was im Englischen als early stage bezeichnet wird. Das Stadium der Idee ist überwunden. Das Unternehmen erwirtschaftet Umsatz und schließlich die Wachstumsphase oder auf Englisch stage, in der das technologische Risiko geringer wird. Das Unternehmen ist aber in den meisten Fällen immer noch nicht profitabel. Diese Fonds sind häufig in der Anzahl der Investitionen diversifiziert, beginnen aber oft mit vielen Verlusten. Die Performance des Fonds hängt oft von einem oder zwei Home-Runs ab, d. h. von einer oder zwei Investitionen, die allein ein- bis zweimal die Größe des Fonds erreichen können. Und dieser Home-Run wird typischerweise spät im Leben des Fonds entschieden, da es typischerweise mindestens sieben Jahre dauert, bis ein Start-up-Unternehmen von der Early-Stage-Phase bis zur Börseneinführung gelangt. Risikokapitalfonds weisen daher ein hohes Rückführungsrisikoprofil auf und brauchen lange, bis sie Liquidität für ihre Investoren generieren. Wenn man nach dem Risikokapital das Leben des Unternehmens fortsetzt, geht man zur Strategie des Entwicklungskapitals oder Growth Equity über. In dieser Phase hat sich das Risiko erheblich verringert. Das Unternehmen ist typischerweise schnell gewachsen und profitabel oder steht kurz davor, profitabel zu werden. Die Growth Equity-Fonds finanzieren die beschleunigte Entwicklung des Unternehmens. Die Wertschöpfung erfolgt über das starke Wachstum der Zielunternehmen.

Louis Flamand: Der Einsatz von Fremdkapital ist gering oder gar nicht vorhanden, da die vom Unternehmen erwirtschafteten Barmittel in erster Linie zur Finanzierung seines starken Wachstums verwendet werden. Diese Fonds sind meist Minderheitsaktionäre, was die besten Fonds jedoch nicht daran hindert, einen erheblichen operativen Mehrwert zu schaffen, um den Unternehmen zu helfen, eine neue Dimension zu erreichen. Wachstumskapitalfonds weisen ein deutlich geringeres Risiko-Rendite-Profil auf als Risikokapitalfonds. Zudem generieren diese Fonds schneller Liquidität als Risikokapitalfonds. Nach dem Wachstumskapital folgt die Strategie des Generationswechsels oder, auf Englisch, des Leverage Buy-out. Zielunternehmen sind reifere Gesellschaften, die in der Lage sind, eine Verschuldung zu tragen. Der Leveraged Buyout ( LBO eine Finanztransaktion, bei der ein Unternehmen unter Rückgriff auf Fremdkapital aufgekauft wird, um die Performance der Transaktion zu steigern. Dies ist die Strategie, die das meiste Kapital anzieht und die – zusammen mit dem Wachstumskapital – das geringste Risikoprofil sowie ein sehr attraktives Renditeprofil bietet. Betrachtet man schließlich den weiteren Verlauf des Unternehmens, kommt es in bestimmten Fällen zu Schwierigkeiten oder sogar zur Insolvenz. In dieser Phase treten Turnaround-Fonds auf und kaufen Unternehmen zu geringen Summen auf, um sie wieder auf Kurs zu bringen. Diese vierte Turnaround-Strategie weist aufgrund der Komplexität dieser Transaktionen ein höheres Risikoprofil auf. Diese Fonds sind in der Regel auch klein, da sie in Turnaround-Situationen nicht viel Kapital einsetzen können, da die Bewertung bei Einstieg typischerweise sehr niedrig ist. Und kleine Fonds bedeuten meist ein kleines Team und damit ein höheres Risiko.

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