Cybersicherheit: Adaptive Shield geht eine Partnerschaft mit Protos Networks ein, um den SaaS-Markt in Großbritannien zu sichern
Vor dem Hintergrund ständig zunehmender Cyberbedrohungen im Zusammenhang mit SaaS-Plattformen entspricht diese Zusammenarbeit dem wachsenden Bedarf an robusten Sicherheitslösungen in Großbritannien. Sie wird es Unternehmen ermöglichen, SaaS-Anwendungen sicher einzuführen und gleichzeitig von einer verstärkten lokalen Betreuung zu profitieren. Durch die Bündelung ihres Fachwissens wollen Adaptive Shield und Protos Networks die Entwicklung des britischen SaaS-Marktes unterstützen und gleichzeitig das Risiko von Sicherheitslücken minimieren.
Diese Expansion erfolgt zu einer Zeit, in der die Wirtschaft jenseits des Ärmelkanals mit einer explosionsartigen Zunahme digitaler Risiken konfrontiert ist. Laut Berichten des britischen National Cyber Security Centre (NCSC) haben mehr als 60 % der Unternehmen des Landes in den letzten zwölf Monaten eine Sicherheitslücke oder einen Angriff gemeldet, der mit einem Drittanbieter oder einer Cloud-Anwendung in Zusammenhang stand. Der massive Einsatz von Tools für die Zusammenarbeit (Microsoft 365, Salesforce, Slack) ohne zentralisierte Steuerung hat eine beispiellose Angriffsfläche geschaffen, die Cyberkriminelle aktiv ausnutzen.
Eine Antwort auf die wachsenden Bedrohungen durch SaaS-Anwendungen
Maor Bin, CEO und Mitbegründer von Adaptive Shield, zeigte sich begeistert über diese Zusammenarbeit: „Wir freuen uns sehr, diesen wichtigen Meilenstein auf unserem Weg zur Bereitstellung einer leistungsstarken SaaS-Sicherheitslösung in ganz Großbritannien bekannt zu geben. Durch die Zusammenarbeit mit Protos Networks, einem Unternehmen, das für seine Fachkompetenz und sein Engagement für Spitzenleistungen bekannt ist, sind wir überzeugt, dass diese Partnerschaft den Unternehmen einen großen Mehrwert bieten wird.“
Die Hauptherausforderung dieser Zusammenarbeit beruht auf der Reduzierung von Bedrohungen durch Konfigurationsfehler bei SaaS-Plattformen, die eine Hauptquelle für die Verwundbarkeit von Unternehmen darstellen.
Die unsichtbare Gefahr von Konfigurationsfehlern (SSPM)
Das SaaS-Sicherheitsökosystem hat sich um ein zentrales Technologiesegment herum entwickelt: das SSPM (SaaS Security Posture Management). Entgegen der landläufigen Meinung sind schwerwiegende Sicherheitslücken selten auf einen Hackerangriff auf die Server des Softwareanbieters zurückzuführen, sondern auf eine unsachgemäße Verwaltung der Einstellungen durch das anwendende Unternehmen. Konkrete Anwendungsfälle veranschaulichen, wie häufig diese operativen Risiken auftreten:
- Dateifreigaben als Sicherheitslücke: Ein Mitarbeiter ändert die Zugriffsrechte eines vertraulichen Ordners auf Google Drive oder SharePoint, sodass dieser über einen „öffentlichen Link“ zugänglich wird, der von Suchmaschinen indexiert und von externen Angreifern aufgerufen werden kann.
- Umgehung der starken Authentifizierung: Bei der Integration einer neuen Fachanwendung ist die Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) für normale Benutzer standardmäßig aktiviert, für „Administrator“-Konten oder Dienstkonten jedoch standardmäßig deaktiviert, was eine ideale Einfallstür für Brute-Force-Angriffe darstellt.
- Übermäßige Berechtigungen von Anwendungen von Drittanbietern: Nutzer binden externe Module oder Erweiterungen in ihre Unternehmensumgebungen ein (z. B. Produktivitäts-Plugins, die mit Salesforce oder Slack verbunden sind). Diese Anwendungen von Drittanbietern erhalten umfassende Lese- und Schreibrechte und leiten sensible Daten ohne Kontrolle durch die Sicherheitsteams weiter.
Die operative Schlagkraft von Protos Networks
Um diesen Risiken entgegenzuwirken, stützt sich Adaptive Shield auf das Netzwerk von Protos Networks, einem führenden Anbieter von Managed Security Services (MSSP) in Großbritannien. Protos Networks ist nach Cyber Essentials Plus zertifiziert und ein vertrauenswürdiger Partner der britischen öffentlichen Infrastruktur. Das Unternehmen bringt seine Kompetenzen in den Bereichen technische Integration und kontinuierliche Überwachung rund um die Uhr ein.
Die Ingenieure von Protos Networks integrieren die Alarmmeldungen von Adaptive Shield direkt in ihr Security Operations Center (SOC). Diese Partnerschaft ermöglicht es, britischen KMU und mittelständischen Unternehmen (Mid-Market) automatisierte Abhilfemaßnahmen anzubieten: Sobald eine Fehlkonfiguration oder ein verdächtiges Verhalten auf einer SaaS-Plattform erkannt wird, wendet das System sofort eine Korrektur an oder isoliert das kompromittierte Konto, ohne dass ein internes menschliches Eingreifen erforderlich ist.
Eine Führungsrolle, die sich im Wettbewerb bewährt hat
Adaptive Shield, die von großen Unternehmen – darunter mehrere Fortune-500-Unternehmen – gewählte Lösung, zeichnet sich weiterhin durch seine preisgekrönten Lösungen aus, darunter die Auszeichnung „Gartner Cool Vendor“ und der „Global Infosec Award 2024“, die seine Führungsposition im Bereich der SaaS-Sicherheit bestätigen.
Diese führende Position ermöglicht es dem Unternehmen, seine Konkurrenten auf dem europäischen und britischen Markt (wie AppOmni oder Obsidian Security) zu übertreffen. Die Stärke der Plattform liegt in der Breite ihres Integrationskatalogs, der gleichzeitig mehr als 150 verschiedene SaaS-Anwendungen abdeckt, während sich die Konkurrenz oft ausschließlich auf die Giganten der Bürosoftware beschränkt.
Diese Fähigkeit zur Vereinheitlichung des Sicherheitsmanagements geht mit einer aktiven Politik globaler Partnerschaften einher. Neben Protos Networks hat Adaptive Shield wichtige strategische Vereinbarungen mit weltweit führenden Technologievertriebsunternehmen und Anbietern von Identitätsmanagement-Lösungen wie Okta und CrowdStrike geschlossen, wodurchCross-Selling erleichtert und die Wiederkehrende Umsatzentwicklung gestärkt wird – ein Finanzindikator, der von Private-Equity-Fonds besonders geschätzt wird.
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