Im Jahr 2025 erzielte Visma solide Finanzergebnisse, was die Relevanz seiner Positionierung im KMU-Bereich unterstreicht. Der Umsatz des norwegischen Giganten belief sich auf 2,8 Milliarden Euro, was einem Anstieg von 17 % gegenüber dem Vorjahr entspricht, während das bereinigte EBITDA (Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern) um 18,5 % auf 975 Millionen Euro stieg. Der wiederkehrende Jahresumsatz kletterte ebenfalls auf 2,8 Milliarden Euro, was einem Wachstum von 19 % entspricht, davon 13 % organisches Wachstum.
Der Grundstein für dieses Wachstum ist der Kundenstamm. Dieser ist stark gewachsen und umfasst nun 2,4 Millionen Organisationen und Unternehmenskunden (+22 %). Diese Leistung ist auf eine Kombination aus Produktinnovationen, strategischen Akquisitionen (mehr als 30 im Jahr 2025) und massiven Investitionen in künstliche Intelligenz zurückzuführen.
„In einer Welt, in der digitale Anpassungsfähigkeit der Schlüssel zum Überleben ist, haben wir erneut gezeigt, dass unser Angebot an kritischer Software auf dem Markt nach wie vor besonders attraktiv ist“, betont Merete Hverven, CEO von Visma. KI spielt dabei eine zentrale Rolle: 250 Projekte wurden konzernweit umgesetzt und generieren sowohl Mehrwert für die Kunden als auch erhebliche interne Produktivitätssteigerungen.
Übernahme der wichtigsten Plattform für brasilianische Kleinstunternehmer
Neben seiner phänomenalen Präsenz in Europa hat Visma zahlreiche Buchhaltungsunternehmen und Softwareplattformen in Südamerika übernommen, darunter Conta Azul in Brasilien, Talana in Chile und Peru sowie Rindegastos und Lara in Argentinien. Im Zuge dieses sehr dynamischen externen Wachstums hat das norwegische Unternehmen die Übernahme von MaisMei angekündigt, der führenden brasilianischen Plattform für Kleinstunternehmer, die zur Kernzielgruppe von Visma gehören.
Dank robuster Technologie und einer Kundenzufriedenheit, die zu den besten auf dem Markt zählt, ist MaisMei seit seiner Gründung im Jahr 2020 rasant gewachsen und bedient heute 3,7 Millionen Kunden. Damit ist es die größte private Plattform in seinem Segment. Durch die Kombination von Buchhaltungsexpertise und einer intuitiven mobilen Benutzeroberfläche begegnet MaisMei den operativen Herausforderungen, mit denen Kleinstunternehmen insbesondere im Zusammenhang mit der zunehmenden Verbreitung digitaler Zahlungen und Verkäufe konfrontiert sind.
Die Wahl von Visma für dieses brasilianische Juwel lässt sich durch das unternehmerische Umfeld des Landes erklären, das die größte Volkswirtschaft Südamerikas ist. Kleinstunternehmer sind der Motor der brasilianischen Wirtschaft. Sie machen 58 % aller Unternehmen des Landes aus. Da dieses Segment bis 2028 voraussichtlich 25 Millionen Unternehmer umfassen wird, ist der Bedarf an zugänglichen Compliance-Tools, die in erster Linie für Mobilgeräte entwickelt wurden, größer denn je.
„MaisMei hat hervorragende Arbeit geleistet, indem es die komplexe Rechtslandschaft in Brasilien verständlich gemacht hat. Aber es geht nicht nur um Compliance, sondern darum, ein Sprungbrett für den größten Teil des Landes zu schaffen, nämlich die Unternehmer“, sagt Merete Hverven.













