Eine groß angelegte klinische Studie, die in Schweden im Rahmen des nationalen Brustkrebs-Screening-Programms durchgeführt wurde, liefert neue ermutigende Ergebnisse. Die Studie mit dem Namen MASAI (Mammography Screening With Artificial Intelligence) untersuchte mehr als 105.000 Frauen, um den Beitrag der KI von ScreenPoint zur Mammographie zu bewerten. Die Studiengruppe wurde in zwei Teile geteilt, wobei ein Teil mit Transpara Breast und der andere Teil mit herkömmlichen Methoden untersucht wurde. Die von Dr. Kristina Lång von der Universität Lund (die mehrfach von der European Society of Breast Imaging ausgezeichnet wurde) geleitete Studie zeigt, dass KI die Erkennung von Brustkrebs verbessern und gleichzeitig die Zahl der zwischen zwei Vorsorgeuntersuchungen entdeckten aggressiveren Fälle reduzieren könnte.
Die Ergebnisse der MASAI-Studie sind besonders beeindruckend. Durch den Einsatz künstlicher Intelligenz in Verbindung mit dem Fachwissen von Radiologen konnte die Erkennungsrate von Brustkrebs um 29 % gesteigert werden.
Gleichzeitig gingen die zwischen zwei Vorsorgeuntersuchungen diagnostizierten Krebserkrankungen (Intervallkarzinome), die oft schwieriger zu behandeln sind, um 12 % zurück. Genauer gesagt verzeichnete die Gruppe, die KI einsetzte, 16 % weniger invasive Krebserkrankungen, 21 % weniger große Tumore und 27 % weniger aggressive Formen. Diese Fortschritte wurden ohne eine Zunahme der Fehlalarme erzielt. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass KI es ermöglichte, mehr relevante Krebserkrankungen früher zu erkennen und gleichzeitig ein mit der klassischen Vorsorgeuntersuchung vergleichbares Maß an Zuverlässigkeit aufrechtzuerhalten.
„Die MASAI-Studie zeigt, dass die künstliche Intelligenz bei der Brustkrebserkennung einen entscheidenden Meilenstein erreicht hat: Sie hilft medizinischem Fachpersonal, effizienter zu arbeiten, und hat vor allem konkrete Auswirkungen für Frauen auf der ganzen Welt. Jetzt, da diese Beweise vorliegen, geht es nicht mehr um die Frage, ob KI eingesetzt werden soll, sondern darum, wie sichergestellt werden kann, dass alle Frauen davon profitieren können“, freut sich Pieter Kroese, Geschäftsführer von ScreenPoint.




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