Compliance: AuditBoard geht eine Partnerschaft mit dem Branchenriesen EY ein, um die Einführung bei großen europäischen Unternehmen zu beschleunigen
Durch die Zusammenarbeit mit dem Beratungsriesen EY (Ernst & Young) verfolgt AuditBoard ein klares Ziel: die Beschleunigung seiner internationalen Expansion und insbesondere seiner Entwicklung in Europa. Dies ist ein strategisch wichtiger Markt, dessen Erschließung jedoch in der Vergangenheit als schwierig galt.
Der ursprünglich in den USA ansässige Softwarehersteller muss sich mit starken lokalen Besonderheiten auseinandersetzen. Diese Partnerschaft mit EY ermöglicht es ihm somit, sofort von einem internationalen Vertriebsnetz und einer hohen lokalen Glaubwürdigkeit zu profitieren. EY ist in mehr als 150 Ländern vertreten und eröffnet ihm zudem den Zugang zu einem Portfolio von Großkunden. Die anspruchsvollsten Branchen wie Finanzwesen, Energie oder Industrie sind in der Tat natürliche Zielmärkte für die von AuditBoard entwickelten, online verfügbaren Softwarelösungen (SaaS).
Das regulatorische Dilemma im Vereinigten Königreich nach dem Brexit
Eine der größten Herausforderungen für multinationale Unternehmen in Europa ist die Zersplitterung der Rechtsvorschriften. Dies gilt insbesondere für das Vereinigte Königreich, wo sich der regulatorische Rahmen im Wandel befindet:
- Rechenschaftspflicht der Führungskräfte: Die britische Regierung verschärft ihre Anforderungen an die Unternehmensführung drastisch. Unternehmen müssen nun die tatsächliche Wirksamkeit ihrer internen Kontrollmechanismen nachweisen; andernfalls drohen ihren Führungskräften erhebliche finanzielle Sanktionen.
- Das Ende einheitlicher Standards: Seit seinem Austritt aus der Europäischen Union legt das Vereinigte Königreich seine eigenen Aufsichtsvorschriften fest. Für Unternehmen, die sowohl in London als auch auf dem Kontinent tätig sind, wird die doppelte Einhaltung der Vorschriften ohne ein IT-Tool, das diese unterschiedlichen Anforderungen in Echtzeit zusammenführen kann, unmöglich zu bewältigen.
Vergleich: Traditionelle Methoden vs. digitale Lösungen
Diese Allianz entspricht den neuen Erwartungen des Marktes. Unternehmen suchen heute nach flexiblen und vernetzten Tools, die sich deutlich von den Ansätzen früherer Zeiten unterscheiden.
- Der traditionelle Ansatz (ohne spezielles Tool): Das Risikomanagement stützt sich auf verstreute Excel-Tabellen, E-Mails an verschiedene Abteilungen und einmal jährlich erstellte Berichte in Papierform. Die Informationen sind oft veraltet, die Kontrollen sind zeitaufwendig und repetitiv, und das Risiko menschlicher Fehler ist sehr hoch.
- Der digitale Ansatz (mit AuditBoard): Alles ist auf einer einzigen Online-Plattform (SaaS) zentralisiert. Die Daten werden automatisch aktualisiert, die Prüfungsaufgaben werden im Voraus geplant und intelligente Warnmeldungen informieren die Teams beim geringsten Problem. Die Geschäftsleitung erhält einen klaren und sofortigen Überblick über die Sicherheit des Unternehmens.
Konkrete Anwendungsbeispiele in den sensibelsten Bereichen
EY integriert die Tools von AuditBoard nun in den Kern seiner Projekte zur digitalen Transformation, um ganz spezifischen geschäftlichen Anforderungen gerecht zu werden:
- Im Finanzsektor: Die Software ermöglicht es Banken, transaktionsbezogene Risiken sofort zu erfassen und sicherzustellen, dass jeder Prozess den neuen nationalen und europäischen Bankrichtlinien entspricht.
- Im Energiesektor: Für Netz- und Kraftwerksbetreiber zentralisiert das Tool die Nachverfolgung industrieller Sicherheitskontrollen und automatisiert die Umweltberichte, die für die Aufrechterhaltung ihrer Betriebsgenehmigungen unerlässlich sind.
- In der Industrie: Hersteller nutzen die Plattform, um das Risiko von Ausfällen oder Unterbrechungen in ihren globalen Lieferketten zu überwachen, indem sie jeden externen Lieferanten mit den Qualitätsstandards des Unternehmens verknüpfen.
Eine tragende Säule des modernen Risikomanagements
AuditBoard wurde 2014 von Wirtschaftsprüfern gegründet, die an die Grenzen herkömmlicher Tools stießen, und hat sich schnell als unverzichtbarer Akteur etabliert. Das Unternehmen zählt heute weltweit mehr als 2.000 Kunden, darunter mehr als die Hälfte der Fortune-500-Konzerne. Mit über 800 Mitarbeitern unterstützt es Unternehmen bei ihrem Übergang zu einer transparenteren und sichereren Unternehmensführung.

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