Smart Cities: Pittsburgh nutzt Astronomer, um den Zugang zu seinen öffentlichen Daten zu vereinfachen und OneStopPGH einzuführen
Pittsburgh ist eine Stadt der Stadtteile, von denen jeder seine eigene Geschichte hat. Von Bloomfield bis South Side, von Shadyside bis Homewood – die Einwohner möchten wissen, was in ihrer Nachbarschaft vor sich geht: Wer baut ein Hochhaus, welche Bauarbeiten finden gerade statt und ob die Sicherheitsvorschriften eingehalten werden. Die Einwohner von Pittsburgh gelten übrigens als sehr neugierig, vor allem aber als sehr verbunden mit ihrer Gemeinschaft und deren reibungslosem Funktionieren.
Dennoch waren die IT-Systeme der Stadt, die für den täglichen Betrieb der Dienststellen unerlässlich sind, anfällig geworden. Das bisherige System zur Informationsweitergabe entsprach nicht mehr den Anforderungen. Updates dauerten ewig, und technische Probleme banden ein ohnehin schon sehr kleines Team der Stadtverwaltung vollständig in Anspruch.
Astronomer hat es der Stadt ermöglicht, die Grundlage für ihre Daten zu sichern. Die Lösung des US-amerikanischen Unternehmens automatisiert den Informationsfluss, reduziert das Ausfallrisiko erheblich und entlastet die Mitarbeiter der Stadtverwaltung von jeglicher technischen Komplexität. Die Stadt ist somit weitaus weniger auf manuelle Eingriffe angewiesen, was den Stress der Teams im Arbeitsalltag verringert und es ermöglicht, die Tools weiterzuentwickeln, ohne bei jedem Schritt alles neu aufbauen zu müssen.
Enorme Zeitersparnis und weniger Ausfälle für die Stadtverwaltung
Pittsburgh hat sich für Astronomer entschieden, weil die Stadt zunächst die Zuverlässigkeit ihrer Daten sicherstellen musste, bevor sie diese der Öffentlichkeit zugänglich machen konnte. Da nur ein sehr kleines Team für die Verwaltung komplexer Systeme zur Verfügung stand, suchte die Stadtverwaltung nach einer Lösung, die langfristig funktionieren würde.
Die Automatisierung der Informationsflüsse mithilfe dieser Software hat unmittelbare und konkrete Vorteile gebracht:
- 95 % weniger Ausfälle: Die technischen Ausfälle, die früher die Aktualisierung der Websites der Stadt behinderten, sind fast vollständig verschwunden.
- 25 Arbeitsstunden pro Woche eingespart: Da das IT-Team (das nur aus drei Ingenieuren besteht) nun von sich wiederholenden Aufgaben und der ständigen Überwachung des Systems entlastet ist, kann es sich endlich auf die Entwicklung neuer Dienste für die Bürger konzentrieren.
- Aktuelle Informationen in 15 Minuten: Die Bearbeitungs- und Veröffentlichungszeit für neue Informationen hat sich von 3 Tagen auf weniger als 15 Minuten verkürzt.
OneStopPGH Insights: Verwaltungstransparenz im Mittelpunkt der Stadtteile
Dank dieser Technologie konnte das von der Stadt initiierte Projekt „OneStopPGH Insights“ ins Leben gerufen werden. Die von den städtischen Dienststellen erzeugten Informationen werden nun lückenlos erfasst, aktualisiert und veröffentlicht.
Diese Website bietet den Einwohnern einen einfachen und zentralen Zugang zu drei Arten von wichtigen Informationen:
- Stadtplanung: Echtzeit-Überwachung von Anträgen, Genehmigungen und Ablehnungen von Baugenehmigungen sowie der Namen der Bauträger, die in ihrer Straße tätig sind.
- Gebäudesicherheit: Die Historie der Sicherheitskontrollen, die Berichte zur Wohntauglichkeit und die Meldungen über nicht konforme Wohnungen.
- Einsatzanfragen (Hotline 311): Eine interaktive Karte, um Meldungen von Bürgern (Schlaglöcher, defekte Straßenlaternen, wilde Müllablagerungen) zu verfolgen und zu sehen, wann die Stadtverwaltung plant, das Problem zu beheben.
Eine schlanke Lösung im Gegensatz zu den schwerfälligen Softwareprogrammen der ganz großen Metropolen
Die Strategie von Pittsburgh unterscheidet sich von den Methoden anderer ehemaliger Industriestädte durch ihre Haushaltswirksamkeit und ihre Einfachheit:
- Die Entscheidung von Pittsburgh: Die Stadt nutzt eine online verfügbare Software (SaaS), die alle Hintergrundaufgaben automatisiert. Das Ergebnis: Es reicht ein sehr kleines Team aus, die Kosten bleiben im Griff und das System lässt sich leicht anpassen.
- Der Fehler anderer Städte: Städte wie Detroit oder Cleveland haben sich oft für große, traditionelle, sehr schwerfällige und sehr teure Softwarepakete oder für unterschiedliche Programme in den einzelnen Abteilungen entschieden. Dies führt zu isolierten Datenbeständen, erfordert riesige Budgets für die Wartung und macht Dutzende von Technikern für jedes noch so kleine Update notwendig.
Mit der Entscheidung für eine moderne, automatisierte Lösung beweist Pittsburgh, dass eine mittelgroße Stadt auch mit sehr geringen internen Ressourcen einen vorbildlichen, transparenten Service bieten kann.

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