Marlink unternimmt einen weiteren Schritt zum Schutz des Seeverkehrs. Nach der Gründung eines Unternehmens, das sich ausschließlich mit Cybersicherheit befasst, und eines, das Cyberangriffe antizipieren soll, beauftragt Polsteam, die größte Schifffahrtsgesellschaft Osteuropas, Marlink mit der Ausrüstung seiner Flotte mit einem gemischten Netzwerk, das an Bord von 50 Schiffen eingesetzt werden soll. Dieses Netzwerk kombiniert zwei Satellitenfamilien, die von einer einzigen Plattform aus gesteuert werden, mit einer angestrebten mittleren Latenzzeit von 20 Millisekunden, dank der Unterstützung von SpaceX (spezialisiert auf Raumtransport und Satelliteneinsatz).
Diese Reaktionsfähigkeit macht flüssige Videogespräche, Fernunterstützung und die Nutzung von Bordanwendungen ohne Ausfallzeiten möglich. Diese kontinuierliche Konnektivität versorgt auch die Tools für Wetterrouting und Leistungsüberwachung: Akademische Arbeiten zeigen einen durchschnittlichen Rückgang des Kraftstoffverbrauchs um 4,5 %, wenn die Route wetterabhängig optimiert wird. Schließlich industrialisiert Marlink die Bereitstellung. Mit über 900 ferngesteuerten Installationen im Jahr 2024, gegenüber etwas mehr als 200 im Jahr 2023 (+350 %), begrenzt das Pariser Unternehmen die Ausfallzeiten und beschleunigt die Inbetriebnahme neuer Dienste an Bord.
Was den Schutz angeht, richtet Marlink einen echten digitalen Schutzschild ein, der mehrere Verteidigungsebenen vereint (Filterung risikobehafteter Websites, Kontrolle zulässiger Programme, Erkennung von Eindringlingen, Virenschutz). Allein im ersten Halbjahr 2024 wurden 1.800 Schiffe angegriffen, wobei mehr als 23.000 Malware-Programme entdeckt wurden. Der französische Betreiber verfolgt seit dem ersten Tag dasselbe Ziel: Ausfälle und Blockaden zu vermeiden und die Kontinuität des Betriebs in einem zunehmend gefährdeten und anspruchsvollen Umfeld zu gewährleisten.

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