Motive und RapidSOS führen ihr System namens First Responder in Kanada und Mexiko ein. First Responder wurde entwickelt, um Lkw- und Nutzfahrzeugfahrern nach einem schweren Unfall schneller Hilfe zukommen zu lassen. Vor First Responder dauerte es oft lange, bis ein Unfallort überprüft, die Rettungsdienste benachrichtigt und alle notwendigen Informationen weitergeleitet waren, bevor tatsächlich Hilfe geschickt wurde. Die von Motive und RapidSOS (einem amerikanischen Unternehmen, das eine Plattform entwickelt hat, mit der wichtige Informationen bei einem Unfall automatisch an die Rettungsdienste weitergeleitet werden) eingeführte Lösung arbeitet mit künstlicher Intelligenz. Sie erkennt automatisch einen schweren Unfall, sendet ein Video und genaue Daten an ein spezielles Team, das den Vorfall innerhalb weniger Sekunden überprüft und diese Informationen dann über das RapidSOS-Netzwerk direkt an die zuständigen Rettungsdienste weiterleitet. Dazu gehören wichtige Details wie der genaue Standort des Fahrzeugs, die Identität des Fahrers, das Fahrzeugmodell oder die Uhrzeit des Aufpralls, sodass die Rettungskräfte genau wissen, wohin sie fahren und wie sie sich vorbereiten müssen. First Responder ist bereits in den Vereinigten Staaten im Einsatz und erkennt 99 % aller schweren Unfälle innerhalb weniger Sekunden.
Diese Technologie beschleunigt nicht nur die Ankunft der Rettungskräfte, sondern verbessert auch die allgemeine Sicherheit von gewerblichen Flotten. Flottenmanager können den Gesundheitszustand ihrer Fahrer in Echtzeit verfolgen und sicherstellen, dass Hilfe unterwegs ist, selbst wenn der Fahrer nach einem Unfall nicht in der Lage ist, einen Anruf zu tätigen oder Informationen zu übermitteln. Diese Art der automatisierten Alarmierung reduziert auch Verzögerungen durch die Suche nach lokalen Telefonnummern oder lange Wartezeiten am Telefon. Die Ausweitung dieses Dienstes auf Kanada und Mexiko ist eine Antwort auf reale Herausforderungen. In ländlichen Gebieten Kanadas können lange und abgelegene Straßen die Ankunft von Rettungskräften verzögern, während in Mexiko die Reaktionszeiten in abgelegenen Gebieten manchmal mehr als 40 Minuten betragen können. Dank dieser erweiterten Abdeckung profitieren gewerbliche Flotten, die den gesamten Kontinent durchqueren, nun von einem einheitlichen System, das in der Lage ist, schnell Hilfe zu schicken, unabhängig davon, wo sich der Unfall ereignet.









