Vor etwas mehr als drei Monaten hatte Databricks die symbolische Marke von 100 Milliarden Dollar Marktwert überschritten. Dank einer Finanzierungsrunde mit Insight Partners, Fidelity Management & Research Company und JP Morgan wird das Unternehmen nun mit 134 Milliarden Dollar bewertet.
Mit dieser neuen Finanzierungsrunde verschafft sich Databricks die Mittel, um seine Vision von künstlicher Intelligenz noch weiter voranzutreiben. Das Hauptziel besteht darin, die Grundlagen zu schaffen, auf denen Unternehmen KI-Tools entwickeln können, die autonomer agieren, beispielsweise um Daten zu analysieren, Maßnahmen vorzuschlagen oder bestimmte Entscheidungen zu automatisieren. Um dies zu erreichen, will Databricks die Art und Weise, wie Daten gespeichert, verwaltet und genutzt werden, grundlegend vereinfachen, damit diese Systeme reibungsloser und zuverlässiger funktionieren. Die Kapitalbeschaffung in Höhe von 4 Milliarden Dollar dient jedoch nicht nur dazu, die Zukunft der KI vorzubereiten. Databricks möchte auch ganz konkrete Bedürfnisse von Unternehmen erfüllen, wie beispielsweise die tägliche Verwaltung ihrer Daten und Anwendungen. Die Idee ist, Lösungen anzubieten, die einfacher zu verwalten, automatisierter und in großem Maßstab einsetzbar sind, ohne technische Komplexität mit sich zu bringen. Langfristig könnte dies Unternehmen sogar ermöglichen, auf bestimmte traditionelle, ältere und teurere Tools zu verzichten.
Schließlich wird diese Kapitalbeschaffung das Wachstum von Databricks selbst unterstützen. Das Unternehmen plant, in die Forschung zu investieren, junge Unternehmen zu übernehmen, die sich auf künstliche Intelligenz spezialisiert haben, und massiv neue Mitarbeiter einzustellen. Hunderte von Arbeitsplätzen werden in den Vereinigten Staaten geschaffen, Tausende weitere in Europa, Asien und Lateinamerika. Nach der Zusammenarbeit mit CipherSense AI zur Beschleunigung des Einsatzes von KI in Afrika engagiert sich Databricks nun noch stärker für die Entwicklung und Einführung künstlicher Intelligenz.








