In Indien steigt der Bedarf an augenärztlicher Versorgung rapide an, insbesondere aufgrund der alternden Bevölkerung, der Zunahme von Diabetes und des nach wie vor ungleichen Zugangs zu spezialisierter Versorgung in vielen Regionen. Etwa 35 Millionen Inder sind sehbehindert und fast 5 Millionen blind. Der Aufbau eines flächendeckenden Netzwerks für modernste Augenheilkunde im Land ist daher von größter Bedeutung. ASG Eye Hospitals möchte diesem Bedarf gerecht werden, indem es sich den Patienten annähert, insbesondere in mittelgroßen Städten und weniger gut versorgten Gebieten.
„Unsere bedeutende Investition ist eine klare Botschaft: Kein Inder sollte aufgrund mangelnden Zugangs zu medizinischer Versorgung oder finanzieller Hindernisse sein Augenlicht verlieren“, erklärte Dr. Arun Singhvi, Geschäftsführer von ASG Eye Hospitals.
Das Ziel des indischen Medizinunternehmens ist es, jedes Jahr in 100 neue Distrikte (Verwaltungseinheiten) zu expandieren und damit seine geografische Abdeckung erheblich zu vergrößern. Um seine klinischen Kapazitäten in allen Regionen zu stärken, plant die Gruppe außerdem die Übernahme von 8 bis 10 auf Augenheilkunde spezialisierten Praxen pro Jahr, um Spitzenkompetenz aufzubauen und das lokale Versorgungsangebot zu konsolidieren. Parallel zu den Übernahmen plant die Gruppe die Eröffnung von 5 bis 7 regionalen Zentren pro Jahr, um die Versorgung mit fortschrittlichen Verfahren zu unterstützen.
Diese Strategie wird es ASG Eye Hospitals ermöglichen, schneller zu expandieren und dabei auf bereits vorhandene medizinische Teams zurückzugreifen. Das 2005 gegründete Unternehmen hat sich im Laufe der Jahre als wichtiger Akteur in der Augenheilkunde in Indien etabliert, mit einem Modell, das sich auf gängige, aber wichtige Eingriffe wie Kataraktoperationen, Netzhautbehandlungen oder die Behandlung von Glaukomen (geschädigter Sehnerv). Durch die Erhöhung der Anzahl der Zentren will die Gruppe auch die Zahl der jährlich durchgeführten Operationen steigern und die frühzeitige Behandlung von Sehstörungen verbessern. Neben der Eröffnung neuer Standorte wird ein Teil der Investitionen für medizinische Geräte, die Schulung der Teams und die Verbesserung der Patientenerfahrung verwendet.








