
Spendesk


In vielen Unternehmen erfolgt die Verwaltung von Geschäftsausgaben nach wie vor durch eine mühsame manuelle Bearbeitung. Die Nachverfolgung von Spesenabrechnungen, die Freigabe von Rechnungen und das Nachfassen, um Belege einzuholen, nehmen viel Zeit in Anspruch und sorgen intern für Frustrationen. Spendesk wurde 2016 in Paris gegründet, um diese Reibungsverluste zu beseitigen und die Finanzkontrolle in kleinen und mittleren Unternehmen grundlegend zu modernisieren.
Die vom Unternehmen entwickelte Technologie bündelt sämtliche Einkäufe auf einer einzigen Schnittstelle. Die Plattform stellt den Mitarbeitern physische und virtuelle Zahlungskarten zur Verfügung, deren Limits streng an vorab genehmigte Budgets gebunden sind. Sobald eine Ausgabe getätigt wird, fordert das System den Mitarbeiter automatisch zur Einreichung des Belegs auf, digitalisiert die Rechnung und bereitet die Daten für die Buchhaltungssoftware vor. Im Durchschnitt erspart diese Automatisierung den Finanzteams monatlich vier Arbeitstage an Verwaltungsaufwand und verhindert gleichzeitig Eingabefehler.
Ein Beweis für die Wirksamkeit seines Geschäftsmodells ist, dass das Unternehmen bereits mehr als 5.000 Firmenkunden in ganz Europa für sich gewinnen konnte. Gestützt durch umfangreiche Finanzierungsrunden in Höhe von insgesamt mehr als 260 Millionen Euro hat Spendesk die historische Marke von einer Milliarde Euro Unternehmensbewertung überschritten und ist damit in den exklusiven Kreis der französischen Einhörner aufgestiegen. Das Unternehmen hat sich heute als unverzichtbare Software-Infrastruktur etabliert, die es Führungskräften ermöglicht, in Echtzeit wieder die Kontrolle über ihren Cashflow zu erlangen.
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