Diese Einführung erfolgt vor dem Hintergrund eines Ungleichgewichts in Unternehmen jeder Größe. Auf der einen Seite schreiben Entwickler dank KI-basierter Codierungsassistenten immer schneller Code. Auf der anderen Seite arbeiten die Teams, die für die Überprüfung der korrekten Funktion dieses Codes zuständig sind, weiterhin mit weitgehend manuellen Methoden. Wenn heute ein Test fehlschlägt, verbringen diese Teams durchschnittlich fast eine halbe Stunde damit, die Gründe für den Fehlschlag zu analysieren, indem sie verschiedene Tools, technische Protokolle und komplexe Historien konsultieren. Genau dieses Problem will BrowserStack lösen. Sein neuer Agent zur Analyse von Testfehlschlägen fungiert als autonomer Assistent, der automatisch alle Informationen zu einem fehlgeschlagenen Test auswertet. Anstatt die Teams zu bitten, die Informationen selbst zusammenzustellen, analysiert der Agent direkt den gesamten Kontext: Testergebnisse, aufgezeichnete Ereignisse, frühere Ausführungen und ähnliche Probleme, die bereits aufgetreten sind. Innerhalb weniger Augenblicke identifiziert er die wahrscheinliche Ursache für den Fehler.
Die KI kann sofort erkennen, ob ein Problem auf den Code selbst, einen falsch konfigurierten Test oder einfach eine fehlerhafte Umgebung zurückzuführen ist. Sie meldet nicht nur ein Problem, sondern schlägt auch Korrekturmaßnahmen und die nächsten Schritte vor. In einigen Fällen kann sogar mit einem Klick ein Korrekturticket in den bereits von den Teams verwendeten Tools erstellt werden. Dieser Ansatz unterscheidet sich von generischen KI-Tools, die oft isolierte Codeabschnitte analysieren, ohne den Gesamtkontext zu verstehen. Durch die direkte Integration in die BrowserStack-Plattform hat der Agent einen vollständigen Überblick über den Testzyklus, wodurch er präziser und wesentlich schneller arbeiten kann. Laut BrowserStack kann die Analyse eines Testfehlers so bis zu 95 % schneller durchgeführt werden als bei einer manuellen Untersuchung.









