K1 Investment Management



K1 ist eine Private-Equity-Gesellschaft mit Sitz in Los Angeles, die 2010 von Neil Malik, Hasan Askari und Taylor Beaupain, allesamt ehemalige Mitarbeiter von Kayne Anderson Capital Advisors, gegründet wurde. Seit seiner Gründung hat sich K1 als einer der weltweit führenden Private-Equity-Investoren im Bereich Unternehmenssoftware etabliert, mit einer klaren Ausrichtung auf Anbieter von sogenannter „missionskritischer“ Software, d. h. Lösungen, die für die Kernprozesse ihrer Kunden von zentraler Bedeutung sind und sich durch ein hohes Maß an Wiederkehr und Kundenbindung auszeichnen.Das Unternehmen konzentriert sich auf profitable Unternehmen mit einem wiederkehrenden Umsatz von weniger als 50 Millionen US-Dollar, die es aktiv bei der Industrialisierung ihres Software-as-a-Service-Modells (SaaS), der Beschleunigung ihres Geschäfts und der Konsolidierung ihres Segments durch gezielte externe Wachstumsstrategien unterstützt.
K1 verwaltet heute ein Vermögen von fast 20 Milliarden Dollar und legt nach dem Erfolg von K5 (4,6 Milliarden Dollar im Jahr 2020) seinen sechsten Fonds „K6” auf, dessen endgültiges Volumen voraussichtlich 6,3 Milliarden Dollar erreichen wird. Das Team besteht aus mehr als 100 Fachleuten, darunter 83 Experten für Investitionen und Operationen, und investiert hauptsächlich in Nordamerika (≈80 %), Europa (≈15 %) und Australien/Israel (≈5 %).
Ein etablierter Akteur im Bereich Software-Buyouts im unteren Mittelstand Nordamerikas
Innerhalb von fünfzehn Jahren hat K1 eine institutionalisierte Plattform im nordamerikanischen Lower Mid-Market-Segment aufgebaut, das historisch gesehen von kleineren und oft risikoreicheren Akteuren dominiert wurde. Seit ihrer Gründung in Los Angeles investiert die Firma ausschließlich in B2B-Softwarehersteller in diesem Segment und hat sich mit einer klaren und konsequenten Positionierung ein anerkanntes Branchen-Know-how aufgebaut. Mit einer ausgezeichneten Erfolgsbilanz hat sich K1 heute als Referenzpartner für Software-Buyouts im unteren Mittelstand in Nordamerika und international etabliert.
Ein bewährtes Modell, das gegenüber Konjunkturzyklen widerstandsfähig ist
Die Performance von K1 basiert auf einer vor allem operativen Wertschöpfung, die sich auf organisches Wachstum, finanzielle Disziplin und Rentabilität konzentriert. Unmittelbar nach der Übernahme führt das Unternehmen Programme zur schnellen Verbesserung der Rentabilität durch, damit die Portfoliounternehmen innerhalb von durchschnittlich drei Jahren die „Rule of 40“ erreichen, einen Indikator, der organisches Wachstum und Marge kombiniert und als Referenz in der Welt der SaaS-Anbieter gilt.Der geringe Einsatz von Fremdkapital, aber auch der „missionskritische” Charakter der finanzierten Software ermöglichen es K1, eine extrem niedrige Verlustquote und eine stabile und widerstandsfähige Performance über Konjunkturzyklen hinweg aufzuweisen.
Eine strukturierte Buy-&-Build-Strategie, die systematisch umgesetzt wird
K1 verfolgt eine rigorose und reproduzierbare Strategie des externen Wachstums (Buy & Build), die sich auf Softwarehersteller mit wiederkehrenden Einnahmen und hoher Kundenbindung konzentriert. Für jedes Unternehmen im Portfolio wird ein detaillierter Transformationsplan erstellt, der nach einem bewährten internen methodischen Rahmen umgesetzt wird und sich auf die wichtigsten operativen Hebel konzentriert:• Geschäftsentwicklung und Marketing
- Produktverbesserung und technologische Exzellenz
- Finanzielle Strukturierung und Optimierung des Reportings
- Stärkung des Humankapitals und Integration nach der Übernahme
Durch die einheitliche Anwendung dieser Methode kann K1 das Wachstum seiner Unternehmen beschleunigen und sie auf das Niveau der weltweit besten Softwarehersteller bringen, wodurch sie langfristig zu natürlichen Zielen für strategische Käufer oder spezialisierte Softwarefonds des oberen Mittelstands oder Large Caps werden.Besonderheit: Die Sourcing-Maschine von K1 wird nicht nur zur Identifizierung neuer Plattformen eingesetzt, sondern auch den Portfoliounternehmen zur Verfügung gestellt. Sie ermöglicht es ihnen, ehrgeizige externe Wachstumsprogramme schnell zu identifizieren und umzusetzen, wobei sie sich auf das Netzwerk und die Analysefähigkeiten von K1 stützen können.
Eine integrierte funktionale Organisation, konzipiert als SaaS-Plattform
K1 hat seine Organisation nach dem Vorbild von Softwareherstellern strukturiert: Jeder Schritt der Wertschöpfungskette – Beschaffung, Ausführung, Sorgfaltspflicht, Wertschöpfung – wird von einem speziellen Team übernommen, das in ein bereichsübergreifendes und kooperatives Modell eingebunden ist.• Das Beschaffungsteam, bestehend aus spezialisierten Fachleuten, identifiziert
vorab die Chancen außerhalb des Prozesses.
- Das operative Team („K1 Ops“) unterstützt die Portfoliounternehmen direkt in den folgenden Schlüsselbereichen: Finanzen, Vertrieb, Produktentwicklung und Personalbeschaffung.
- Die Steuerung des Portfolios erfolgt standardisiert mithilfe proprietärer Tools, die eine einheitliche Transparenz und eine strenge Überwachung gewährleisten.
Dieses strukturierte Modell ermöglicht es K1, die Umsetzung zu industrialisieren und seine Strategie in großem Maßstab zu replizieren, weit über die Grenzen des traditionellen Private-Equity-Modells hinaus, bei dem jeder Deal-Partner allein für den gesamten Investitionszyklus verantwortlich ist.

